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    <title>DSpace Community:</title>
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    <pubDate>Sat, 04 Apr 2026 10:07:58 GMT</pubDate>
    <dc:date>2026-04-04T10:07:58Z</dc:date>
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      <title>DSpace Community:</title>
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      <title>Der WIPO Treaty on Intellectual Property, Genetic Resources and Associated Traditional Knowledge vom Mai 2024 – Ein historischer Verhandlungsdurchbruch mit Kompromissen</title>
      <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/124744</link>
      <description>Title: Der WIPO Treaty on Intellectual Property, Genetic Resources and Associated Traditional Knowledge vom Mai 2024 – Ein historischer Verhandlungsdurchbruch mit Kompromissen
Author(s): Sentürk, Laila
Abstract: Der Beitrag analysiert den WIPO Treaty on Intellectual Property, Genetic Resources and Associated Traditional Knowledge vom Mai 2024, der nach 25 Jahren Verhandlungen als historischer Kompromiss im Spannungsfeld von Patentrecht, Biodiversität und Interessen indigener Gemeinschaften verabschiedet wurde. Nach einer Begriffsbestimmung genetischer Ressourcen und traditionellen Wissens sowie einer Einordnung in bestehende völkerrechtliche Regelwerke wie CBD, Nagoya-Protokoll und TRIPS werden Zustandekommen und Inhalte des Vertrags, insbesondere das erstmals international verbindliche disclosure requirement für die Offenlegung von Herkunft und Nutzung genetischer Ressourcen und assoziierten traditionellen Wissens bei Patentanmeldungen, detailliert untersucht. Der Beitrag hebt die Chancen der Stärkung von Transparenz, Rechtssicherheit und Schutz indigener Interessen sowie den Aufbau von Datenbanken hervor, beleuchtet aber auch Schwächen wie den defensiven Schutz, Umsetzungsprobleme und potenzielle Effizienzlücken durch fehlende Überprüfungspflichten. Insgesamt kann der Vertrag als wichtiger erster Schritt zur Harmonisierung des internationalen Rechtsrahmens und als Signal für die stärkere Berücksichtigung der Rechte indigener Völker bewertet werden, auch wenn die praktische Wirksamkeit stark von nationaler Umsetzung und fortlaufender Entwicklung abhängt.; The article analyzes the WIPO Treaty on Intellectual Property, Genetic Resources and Associated Traditional Knowledge adopted in May 2024, which, after 25 years of negotiations, constitutes a historic compromise at the intersection of patent law, biodiversity, and the interests of Indigenous Peoples and local communities. Following a clarification of the concepts of genetic resources and traditional knowledge and their positioning within existing international legal frameworks such as the CBD, Nagoya Protocol and TRIPS, the article examines in detail the treaty’s negotiation history and core provisions, in particular the first internationally binding disclosure requirement obliging patent applicants to indicate the origin and use of genetic resources and associated traditional knowledge. It highlights opportunities for strengthening transparency, legal certainty and the protection of Indigenous interests, including through the development of databases, while also addressing weaknesses such as the predominantly defensive character of protection, implementation challenges, and potential efficiency gaps resulting from the absence of robust verification obligations. Overall, the treaty is evaluated as an important first step towards harmonizing the international legal framework and as a signal of increased recognition of the rights of Indigenous Peoples, even though its practical effectiveness will depend significantly on national implementation and future normative developments.</description>
      <pubDate>Sun, 01 Mar 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2026-03-01T00:00:00Z</dc:date>
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      <title>A number of typifications of Cercospora names revisited</title>
      <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/124723</link>
      <description>Title: A number of typifications of Cercospora names revisited
Author(s): Braun, Uwe; Crous, Pedro W.; Groenewald, Johannes Z.; Nakashima, Chiharu
Abstract: Braun, U., Crous, P. W., Groenewald, J. Z. &amp; Nakashima, C. 2026: Neubetrachtung verschiedener Typisierungen von Cercospora-Namen. Schlechtendalia 43: 12–14.
Mehrere früher durchgeführte Epitypisierungen von Cercospora-Namen sind nicht in Übereinstimmung mit Art. 9.9. des Codes (ICNafp, Madrid Code) und sind deshalb auch nicht wirksam veröffentlicht. Diese Fälle werden diskutiert und korrigiert. Folgende Namen werden hier lecto- und epitypisiert: Cercospora armoraciae, C. corchori, C. fagopyri, C. mercurialis, C. olivascens and C. violae.; Braun, U., Crous, P. W., Groenewald, J. Z. &amp; Nakashima, C. 2026: A number of typifications of Cercospora names revisited. Schlechtendalia 43: 12–14.
Several previous epitypifications of Cercospora names do not comply with Article 9.9 of the Code (ICNafp, Madrid Code) and are, therefore, not effected. These cases are discussed and corrected. The following names are lecto- and epitypified here: Cercospora armoraciae, C. corchori, C. fagopyri, C. mercurialis, C. olivascens, and C. violae.</description>
      <pubDate>Thu, 01 Jan 2026 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2026-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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      <title>Der Naturwald Hainholz im südwestlichen Harzvorland (Niedersachsen): Dynamik und Konstanz der Gefäßpflanzenflora über mehr als 50 Jahre</title>
      <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/124452.2</link>
      <description>Title: Der Naturwald Hainholz im südwestlichen Harzvorland (Niedersachsen): Dynamik und Konstanz der Gefäßpflanzenflora über mehr als 50 Jahre
Author(s): Schmidt, Wolfgang; Lorenz, Katja
Abstract: Zusammenfassung&#xD;
 Schmidt, W., Lorenz, K.: Der Naturwald Hainholz im südwestlichen Harzvorland (Niedersachsen): Dynamik und Konstanz der Gefäßpflanzenflora über mehr als 50 Jahre. – Hercynia N. F. 58 (2025): 1–30.&#xD;
Das Hainholz am südwestlichen Harzrand ist eines der letzten naturnahen Buchenwaldgebiete in der Gipskarstlandschaft des Zechsteins und zeichnet sich durch eine hohe standörtliche Vielfalt aus. Daher wurde es zusammen mit angrenzenden Offenlandflächen bereits vor mehr als 50 Jahren unter Naturschutz gestellt, aber weiterhin bewirtschaftet. Mit der Ausweisung als Naturwald erfolgte 1996 die Einstellung der forstlichen Nutzung. Durch einen Sommergewittersturm 1997 wurden die Buchenbestände z.T. großflächig geworfen. Durch die Einrichtung eines permanenten Gitternetzsystems konnten danach die Veränderungen der Gefäßpflanzenflora in den zentralen, 1-ha-großen Rasterfeldern sowie der Gesamtfläche in drei Aufnahmezeiträumen bis 2024 dokumentiert und mit Angaben aus dem Jahren 1968-1974 verglichen werden. Eine nach dem Sturm von 1997 erfolgte Luftbildkartierung bot gleichzeitig die Möglichkeit, Veränderungen in der Artendiversität und ausgewählten Artengruppen in Beziehung zur Störungsintensität in den Rasterfeldern zu setzen. Nach der großflächigen Störung stieg die Artenzahl zunächst deutlich an, sank danach aber rasch wieder mit dem Einwachsen der Naturverjüngung in die Strauch- und Baumschicht. Diese Artendynamik steht im direkten Zusammenhang mit dem Rückgang von Licht- und Störungszeigern bzw. Offenland-Arten und Neophyten im Verlauf der ungestörten Sukzession. Arten des geschlossenen Waldes und die mit ihnen enger verbundenen Rote-Liste-Arten waren durch die Störung und den Nutzungsverzicht kaum betroffen. Kleinräumige Unterschiede in der Störungsintensität sorgten im Hainholz insbesondere im ersten Jahrzehnt für große Unterschiede in der Gefäßpflanzendiversität. Rasterfelder mit hohen Anteilen an flächig geworfenen Beständen waren bis 2014-15 signifikant artenreicher als Bestände, die nur lückig geworfen waren. Umgekehrt nahm mit zunehmendem Anteil an ungestörten Beständen die Artendiversität ab. Entscheidende Artengruppen waren hier wiederum Licht- und Störungszeiger bzw. Offenlandarten und Neophyten. Arten des geschlossenen Waldes zeigten dagegen eine hohe Resistenz, indem sie unabhängig von der Störungsintensität durchgehend vertreten waren. Eine Zunahme von Stickstoffzeigern erfolgte vor allem bis zur Jahrtausendwende und blieb dann bis 2024 fast unverändert. Florenveränderungen, die auf einen Einfluss des Klimawandels hindeuten könnten, waren nicht nachweisbar.&#xD;
Schlüsselwörter: Biodiversität, Eutrophierung, Klimawandel, Naturschutz, Neophyten, Rote-Liste-Arten, Störung, Störungszeiger, Waldarten, Waldbau, Zeigerwerte; Abstract&#xD;
Schmidt, W., Lorenz, K.: The strict forest nature reserve Hainholz in the southwestern Harz foothills (Lower Saxony): Dynamics and constancy of vascular plant flora over more than 50 years. – Hercynia N. F. 58 (2025): 1–30.&#xD;
The Hainholz on the southwestern edge of the Harz mountains is one of the last near-natural beech forest areas in the gypsum karst landscape of the Zechstein formation and is characterized by a high variety of site conditions. Therefore, together with adjacent open land areas, it was placed as nature conservation reserve more than 50 years ago but continues to be managed. With the designation as a strict forest nature reserve in 1996, forestry management was stopped. Due to a summer thunderstorm in 1997, some of the beech stands were thrown over large areas. By setting up a permanent grid system, the changes in the vascular plant flora in the central, 1-hectare grid fields and the total area in three recording periods up to 2024 could then be documented and compared with data from the years 1968–1974. An aerial photo mapping carried out after the storm of 1997 also offered the possibility of relating changes in species diversity and selected species groups to the disturbance intensity in the grid fields. After the large-scale disturbance, the number of species initially increased significantly, but then quickly fell again with the ingrowth of natural regeneration into the shrub and tree layer. This species dynamics is directly related to the decline of light and disturbance indicators or open-land species and neophytes during undisturbed succession. Species of closed forest and the Red List species more closely associated with them were hardly affected by the disturbance and the unmanaged forest. Small-scale differences in disturbance intensity caused large differences in vascular plant diversity in Hainholz, especially in the first decade. Until 2014–2015, grid fields with high proportions of completely thrown stands were significantly more species-rich than stands that were only opened by small gaps. Conversely, species diversity decreased with an increasing proportion of undisturbed stands. Decisive species groups here were again light and disturbance indicators or open land species and neophytes. Species of closed forest, on the other hand, showed a high resistance in that they were consistently represented regardless of the disturbance intensity. An increase in nitrogen indicators occurred mainly until the turn of the millennium and then remained almost unchanged until 2024. Floristic changes that could indicate an influence of climate change were not detectable.&#xD;
Key words: Biodiversity, eutrophication, climate change, nature conservation, neophytes, Red Data Book-species, disturbance, disturbance indicators, forest species, silviculture, indicator values</description>
      <pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
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      <dc:date>2025-01-01T00:00:00Z</dc:date>
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      <title>Population genetic structure of Heracleum mantegazzianum SOMMIER &amp; LEVIER in Central Germany indicates multiple introductions, recent gene flow and weak management impact</title>
      <link>https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/124605.2</link>
      <description>Title: Population genetic structure of Heracleum mantegazzianum SOMMIER &amp; LEVIER in Central Germany indicates multiple introductions, recent gene flow and weak management impact
Author(s): Kožić, kevin; Hensen, Isabell; Rosche, Christoph; Last, Gesa; Lucas, Marilia Souza; Nagy, David; Lachmuth, Susanne
Abstract: Zusammenfassung&#xD;
Populationsgenetische Analysen sind ein wertvolles Instrument, um das Invasionspotenzial und die Ausbreitungshistorien invasiver Arten zu verstehen. Der Riesen-Bärenklau (Heracleum mantegazzianum) ist eine der problematischsten invasiven Pflanzenarten in Europa, doch bislang fehlen populationsgenetische Daten aus Deutschland. In dieser Studie haben wir die Populationsstrukturen von 28 Populationen in Mitteldeutschland mithilfe von Mikrosatellitenmarkern analysiert und untersucht, ob aktives Management die genetische Struktur beeinflusst. Die Ergebnisse zeigen eine schwache genetische Differenzierung mit vier genetischen Clustern. Diese Cluster sind unabhängig von der geografischen Entfernung zwischen Populationen, was darauf hindeutet, dass die Ausbreitung von H. mantegazzianum primär durch den Menschen erfolgt und dass es sogar auf regionaler Ebene zu mehreren Einführungsereignissen gekommen ist. Das Management hatte einen Einfluss auf die Populationsgröße, aber es wurden keine signifikanten Unterschiede in der genetischen Struktur zwischen aktiv und nicht aktiv gemanagten Populationen festgestellt, was vermuten lässt, dass die derzeitigen Maßnahmen entweder unwirksam sind oder uneinheitlich angewendet werden. Darüber hinaus stand die genetische Vielfalt in keinem Zusammenhang mit der Populationsgröße, was darauf hindeutet, dass kurzfristige demografische Schwankungen noch nicht zu Inzucht oder einer verminderten Fortpflanzungsfähigkeit geführt haben. Unsere Ergebnisse liefern den ersten genetischen Beweis für wiederholte Einführungen von H. mantegazzianum in Deutschland und unterstreichen die Notwendigkeit, eine Vermischung zwischen genetisch unterschiedlichen Ausgangspopulationen zu verhindern.&#xD;
Schlagwörter: Invasive Arten, Riesen-Bärenklau, Populationsgenetik, multiple Einführungen, Management Erfolg; Abstract&#xD;
Population genetic analyses are a valuable tool for understanding the invasion potential and dispersal history of invasive species. Giant hogweed (Heracleum mantegazzianum) is one of the most widespread and problematic plant invaders in Europe, but population genetic data from Germany have been lacking so far. In this study, we analyzed the genetic diversity and population structure of 28 populations across Central Germany using microsatellite markers and examined whether management status influences genetic variation. The results reveal weak genetic structure with four genetic clusters. These clusters did not correspond to geographic distance, which indicates that the spread of H. mantegazzianum is primarily human-mediated and that multiple introduction events occurred, even at regional scales. Management influenced population sizes, but no significant differences in genetic diversity were found between managed and unmanaged populations, suggesting that current control measures are either ineffective or inconsistently applied. In addition, genetic diversity was not related to population size, indicating that short-term demographic fluctuations have not yet led to inbreeding or reduced reproductive capacity. Our findings provide the first genetic evidence for repeated introductions of H. mantegazzianum in Germany and highlight the need to prevent admixture between genetically distinct source populations.&#xD;
Keywords: Invasive species, giant hogweed, population genetics, multiple introductions, management effectiveness</description>
      <pubDate>Wed, 01 Jan 2025 00:00:00 GMT</pubDate>
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