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Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/3275
Title: Untersuchungen zum Einfluß des Tier-Fressplatz-Verhältnisses in der Gruppenhaltung tragender Sauen bei ad libitum Fütterung auf Leistung und Tiergerechtheit
Granting Institution: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Extent: Online-Ressource, Text + Image
Type: Hochschulschrift
Language: ger
Publisher: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3-000005214
Keywords: Sauenhaltung
Gruppenhaltung
Fütterung
Leistung
Elektronische Publikation
Hochschulschrift
Tierhaltung, Sauenhaltung, Gruppenhaltung, Tiergerechtheit, ad libitum, Fütterung, Tier-Fressplatzverhältnis
Zsfassung in engl. Sprache
animal husbandry, sow housing, group housing, welfare, ad libitum diet, animal/feeder space ratio
Abstract: Die Einzelhaltung tragender Sauen wird in Deutschland künftig vom 29. bis zum 108. Trächtigkeitstag gesetzlich vorgeschrieben. Eine Alternative zur restriktiven Fütterung gravider Sauen in Gruppen ist die ad libitum Fütterung energiereduzierter Futtermischungen mit hohem Rohfaseranteil. Die gesetzliche Vorgabe für das Tier-Fressplatzverhältnis (TFV) in diesem Haltungssystem liegt momentan bei 4:1. In der vorliegenden Untersuchung wurde anhand alternativer, praxisüblicher TFV untersucht welche Anzahl Tiere pro Fressplatz in diesem Fütterungssystem praktisch sinnvoll durchführbar ist, ohne die Tiergerechtheit negativ zu beeinflussen. Gravide Sauen in zwei Gruppen zu je 36 bzw. 45 Tieren in Betrieb 1 (TFV 9 und 11:1), 20 Tieren in Betrieb 2 (TFV 10 und 20:1) sowie 16 Tieren in Betrieb 3 (TFV 8 und 16:1) wurden zwischen dem 30. und 105. Trächtigkeitstag aufgestallt. Das Verhalten am Fressplatz, die Gesundheit der Sauen (Integumentbeurteilung), die Lebendmasse- und Rückenspeckdickezunahmen sowie Anzahl und Gewicht der insgesamt, lebend und tot geborenen Ferkel wurden bei allen Sauen geprüft. Das TFV hatte keinen Einfluss auf das Verhalten der Tiere am Fressplatz, die Gesundheit, die Lebendmassezunahmen und die Anzahl Ferkel. Im Gegensatz dazu entwickelten die Sauen bei einem engeren TFV deutlich bessere Rückenfettauflagen und wiesen signifikant höhere Ferkelgeburtsmassen auf. An Hand der vorgestellten Ergebnisse kann festgehalten werden, dass auch weitere Tier-Fressplatzverhältnisse von bis zu 20:1, bei entsprechender Gestaltung der Haltungsumwelt, durchaus tiergerecht betrieben werden können. Die offizielle Forderung nach einem Verhältnis von 4:1 kann damit nicht bekräftigt werden. Zu dieser Thematik sind weiterführende Untersuchungen unter besonderer Berücksichtigung der Gruppengröße und Besatzdichte erforderlich.
Recent European welfare legislation suggest to house pregnant sows in groups from the 29th to the 108th day of gestation. Feeding group - housed sows an energy-reduced high-fiber diet ad libitum constitutes an alternative to the restricted high-energy diets. Until now the legal requirement in Germany for the animal/feeder space ratio (AFR) in group housing systems with ad libitum feeding is 4:1. In this study animal/feeder space ratios of more than 4:1 were examined for their impact on performance and welfare of the animals. Pregnant sows in two groups of 36 or 45 animals in facility 1 (AFR 9 and 11:1), 20 animals in facility 2 (AFR 10 and 20:1) and 16 animals in facility 3 (AFR 8 and 16:1), were investigated between the 30th and 105th day of gestation. Feeding behaviour, health (body lesion score), lifeweight and backfat-thickness as well as birth weight and litter size were recorded. By analysing behaviour, health, weight gain and the litter size of all sows, no influence of the AFR on the well-being of the pregnant sows was obvious. In contrast to this, animals in groups with a closer AFR developed clearly more back fat and their piglets had significantly higher birth weights. The results indicate that a wider AFR of up to 20:1 can be applied without limiting indicators of animal welfare, if the housing is appropriately designed and managed. Our research did not support the restriction to four sows per feeder space. Further studies on the problem are needed, considering factors such as space allowance and group size.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/10060
http://dx.doi.org/10.25673/3275
Appears in Collections:Hochschulschriften bis zum 31.03.2009

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