Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/123008
Title: Geschlechtsspezifische Herausforderungen männlicher* Sozialarbeiter
Author(s): Straub, Lars Normen
Referee(s): Quent, Matthias
Meier, JörgLook up in the Integrated Authority File of the German National Library
Granting Institution: Hochschule Magdeburg-Stendal
Issue Date: 2025-05-12
Extent: 1 Online-Ressource (1 PDF-Datei, 132 Seiten)
Type: HochschulschriftLook up in the Integrated Authority File of the German National Library
Type: Bachelor thesis
Exam Date: 2025
Language: German
URN: urn:nbn:de:gbv:551-1981185920-1249518
Subjects: Soziale Arbeit
Hegemoniale Männlichkeit
Geschlecht
Rollenbilder
Stereotype
Sozialisation
Abstract: Die Soziale Arbeit zeichnet sich seit ihrer Entstehung als eine überwiegend von weiblichen* Fachkräften ausgeübte Proffesion aus. Die Ursachen dafür reichen von der hystorischen Entwicklung Sozialer Arbeit bis hin zu gegenwärtig in der Gesellschaft bestehenden Sozialisationsprozessen. Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich darauf basierend mit der Fragestellung, welche geschlechtsspezifischen Herausforderungen für männliche* Sozialarbeiter in der beruflichen Praxis bestehen und wie mit diesen umgegangen wird. Als Ergebnis qualitativer Interviews werden unter Einbeziehung verschiedener Handlungsfehler vielfältige Herausforderungen veranschaulicht, die unter anderem ein bestehendes Spannungsfeld zwischen den Rollen des Sozialarbeiters* und des Mannes*, die Konfrontation mit Stigmatisierungen und vorurteilen sowie den Einfluss von Männlichkeit* auf die eigene berufliche Tätigkeit thematisieren. Die benannten Herausforderungen, spiegeln sich dabei nicht nur im beruflichen Kontext der männlichen* Sozialarbeiter wider; sondern spielen mitunter auch in deren Privatlebeneine Rolle. Der bestehende Umgang mit entsprechenden Herausforderungen, der sich angesichts der Interviews gegenwärtig fast ausschließlich auf individueller Ebene verorten lässt, wird im Rahmen der Arbeit um einen notwendigen, überindividuellen Handlungsbedarf ergänzt, der bis hin zu erforderlichen berufspolitischen Maßnahmen reicht. Die Arbeit verdeutlicht damit die gesellschaftspolitische Relevanz dieser Thematik und zeigt auf, dass eine aktive Förderung von Geschlechtergerechtigkeit als grundlegende Aufgabe Sozialer Arbeit nicht nur auf die Arbeit mit Klient*innen beschränkt sein darf, sondern auch innerhalb der Proffesion thematisiert und bewältigt werden muss.
Annotations: Literaturverzeichnis: Seite 51-54
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/124951
Open Access: Open access publication
License: (CC BY-SA 4.0) Creative Commons Attribution ShareAlike 4.0(CC BY-SA 4.0) Creative Commons Attribution ShareAlike 4.0
Appears in Collections:Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien

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