Please use this identifier to cite or link to this item:
http://dx.doi.org/10.25673/123422| Title: | Einfluss des Ausbildungskonzepts RoCS und der perioperativen Standardisierungen viszeralchirurgischer roboterassistierter Operationen auf den Operationsverlauf und das Patientenoutcome |
| Author(s): | Andriof, Sandra |
| Referee(s): | Ignatov, Atanas Kersting, Stephan |
| Granting Institution: | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg |
| Issue Date: | 2025 |
| Type: | PhDThesis |
| Exam Date: | 2026 |
| Language: | German |
| Publisher: | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg |
| URN: | urn:nbn:de:gbv:ma9:1-1981185920-1253568 |
| Subjects: | Bauchchirurgie Computerassistierte Chirurgie |
| Abstract: | Die roboterassistierte Chirurgie stellt sich als bedeutende Weiterentwicklung der minimalinvasiven Chirurgie dar, die bei vielen viszeralchirurgischen Eingriffen bereits als Goldstandard etabliert ist. Dennoch bestehen erhebliche Herausforderungen hinsichtlich einer strukturierten und standardisierten Ausbildung. Als Reaktion darauf wurde 2020 an der Universitätsklinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Transplantationschirurgie in Magdeburg das „Robotic Curriculum for young Surgeons“ (RoCS) eingeführt. Ziel der vorliegenden Arbeit war es, den Einfluss der Implementierung von RoCS auf das Patientenoutcome zu evaluieren. Alle robotergestützten Eingriffe von 2017 bis 2021 wurden erfasst und in zwei Kohorten verglichen: Kohorte 1 (vor RoCS, n = 174) und Kohorte 2 (nach RoCS, n = 177). Analysiert wurden Demografie, perioperative Parameter und Nachsorgedaten, einschließlich Mortalität und Morbidität. Innerhalb des oberen Gastrointestinaltrakts (OGIT) erfolgte zudem eine weitere Differenzierung in Hiatushernienrepairs, Ösophagus- und Magenresektionen. Insgesamt zeigten sich keine signifikanten Unterschiede hinsichtlich demografischer Parameter oder Morbidität (Clavien-Dindo ≥ 3) und Mortalität (innerklinisch, 30/90 Tage). Allerdings verkürzte sich die Operationsdauer von Leber-, Pankreasund kolorektalen Eingriffen signifikant, ebenso der geschätzte Blutverlust bei kolorektalen Eingriffen und die Konversionsrate bei Leberresektionen. Der postoperative und intensivmedizinische Aufenthalt war nach Pankreas- und kolorektalen Eingriffen signifikant kürzer. Die onkologische Qualität (R0-Resektionen) blieb unverändert. Die vorliegenden Studiendaten zeigen, dass das Ausbildungsprogramm RoCS sicher in den klinischen Alltag integriert werden kann und dabei weder die Patientensicherheit noch die Qualität der chirurgischen Versorgung, insbesondere im onkologischen Kontext, zu beeinträchtigen. |
| URI: | https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/125356 http://dx.doi.org/10.25673/123422 |
| Open Access: | Open access publication |
| License: | (CC BY-SA 4.0) Creative Commons Attribution ShareAlike 4.0 |
| Appears in Collections: | Medizinische Fakultät |
Files in This Item:
| File | Description | Size | Format | |
|---|---|---|---|---|
| Dissertation_Sandra_Andriof.pdf | 1.95 MB | Adobe PDF | ![]() View/Open |
Open access publication
