Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/124709
Title: Wirkung der Hormonersatztherapie auf die Hautalterung bei postmenopausalen Frauen : eine Literaturarbeit
Author(s): Hann, Philine
Referee(s): Fuks, Katheryna
Arndt, Dagmar
Granting Institution: Hochschule Magdeburg-Stendal
Issue Date: 2026-06
Extent: 1 Online-Ressource (PDF-Datei, 68 Seiten)
Type: HochschulschriftLook up in the Integrated Authority File of the German National Library
Type: Bachelor thesis
Exam Date: 2026
Language: German
Publisher: Hochschule Magdeburg-Stendal, Magdeburg
URN: urn:nbn:de:gbv:551-1981185920-1266438
Subjects: Hormonersatztherapie
Hautalterung
Postmenopausale Frauen
Abstract: Die Hautalterung stellt ein sichtbares Zeichen des biologischen Alterungsprozesses dar und beeinflusst sowohl das äußere Erscheinungsbild als auch das emotionale Wohlbefinden und die Lebensqualität. Besonders in der Postmenopause gewinnen hormonell bedingte Hautveränderungen an Bedeutung, da der Abfall des Östrogenspiegels zu einer verringerten Kollagenproduktion, reduzierter Hautelastizität und verminderter Hautfeuchtigkeit führt. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Interesses an Präventionsstrategien gewinnt die Untersuchung der Hautgesundheit bei postmenopausalen Frauen an Relevanz. In dieser Arbeit wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken Cochrane Library und PubMed durchgeführt. Die Suchstrategie basierte auf definierten und ins Englische übersetzten Suchbegriffen sowie klaren Ein- und Ausschlusskriterien. Eingeschlossen wurden Studien zur oralen Hormontherapie, um die Vergleichbarkeit der Interventionen zu gewährleisten. Der Auswahlprozess ist mittels eines PRISMA-Flow-Charts dokumentiert. Die methodische Qualität wurde mithilfe der Cochrane-Risk-of-Bias-Tools (Rob 2 und ROBINS-I) bewertet. Insgesamt wurden sieben Studien eingeschlossen. Die Ergebnisse zeigen ein heterogenes Evidenzbild zur Wirkung der Hormonersatztherapie auf Hauptparameter. Teilweise wurden positive Effekte auf Hautelastizität und Hautdicke festgestellt, während andere Studien keine signifikanten Veränderungen im Vergleich zu Kontrollgruppen fanden. Für Hautfalten und Hauthydration, ergaben sich keine konsistenten Verbesserungen. Zudem zeigen die Studien deutliche methodische Unterschiede hinsichtlich Designs, Interventionen, Messmethoden und Stichprobengrößen. Die Risikoanalyse ergab überwiegend ein moderates Verzerrungsrisiko. Zusammenfassend lässt sich kein einheitlicher Effekt der Hormonersatztherapie auf altersbedingte Hautveränderungen bei postmeopausalen Frauen ableiten. Es bestehen Hinweise auf mögliche positive Effekte, insbesondere auf Hautelastizität und Hautdicke, die Evidenzlage ist jedoch inkonsistent und methodisch eingeschränkt. Aufgrund der begrenzten Studienzahl und Heterogenität besteht weiterer Forschungsbedarf durch methodisch hochwertige und standardisierte Studien.
Annotations: Literaturverzeichnis: Seite 42-45
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/126643
http://dx.doi.org/10.25673/124709
Open Access: Open access publication
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