Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/124902
Title: Wissenstransformation als organisationaler Übersetzungsprozess
Author(s): Janowitz, MichaelLook up in the Integrated Authority File of the German National Library
Issue Date: 2026
Type: Article
Language: German
Abstract: Der Beitrag argumentiert, dass das Verhältnis von Wissenschaft und Praxis in der Sozialen Arbeit nicht angemessen als linearer Wissenstransfer beschrieben werden kann. Stattdessen ist es als organisationale Übersetzungs- und Aushandlungsleistung zu begreifen: Wissenschaftliches Wissen wird in Organisationen Sozialer Arbeit selektiv anschlussfähig gemacht (z. B. über Routinen, Zuständigkeiten, Dokumentations- und Qualitätsregime), während umgekehrt Praxiswissen erst über spezifische Formate, Indikatoren und Anerkennungsordnungen zu wissenschaftlichem Wissen wird. Damit wird gezeigt, wie Organisationen sowohl Wissensverwendung als auch Wissensproduktion strukturieren. Abschließend werden Implikationen für Forschung und Organisationsentwicklung skizziert. Dieser Beitrag ist Teil des Schwerpunktes „Soziale Arbeit in Forschung – Praxis – Transfer“ in Ausgabe 4/26.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/126836
http://dx.doi.org/10.25673/124902
Open Access: Open access publication
License: (CC BY 4.0) Creative Commons Attribution 4.0(CC BY 4.0) Creative Commons Attribution 4.0
Journal Title: Sozial extra
Publisher: VS Verl. für Sozialwissenschaften
Publisher Place: Wiesbaden
Volume: 50
Original Publication: 10.1007/s12054-026-00897-2
Page Start: 242
Page End: 247
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