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Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/515
Title: Postoperative Wundinfektionen nach aortakoronarer Bypassoperation - Inzidenz im Vergleich, Revisionsoperationen und Aufenthaltsverlängerung ; eine Studie unter 2621 Patienten
Author(s): Cristofolini, Monika Vera
Advisor(s): Borneff-Lipp, M., Prof. Dr.
Jakob, H., Prof. Dr.
Trautmann, M., Prof. Dr.
Granting Institution: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Issue Date: 2011
Extent: Online-Ressource (II, 80 Bl. = 0,82 mb)
Type: Hochschulschrift
Exam Date: 06.04.2011
Language: German
Publisher: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3:4-5696
Subjects: Online-Publikation
Hochschulschrift
Abstract: Einleitung: Mit der Einführung der Diagnosis-Related-Groups (DRG) in Deutschland verlagert sich die ökonomische Verantwortung zunehmend auf die Ebene des Leistungserbringers, also auf den behandelnden Arzt bzw. auf das Krankenhaus. Die Behandlung sollte möglichst kostengünstig und ohne Verzögerung sein, damit die individuellen Ausgaben nicht oberhalb des mit der Pauschale festgelegten Erlöses liegen. Material und Methoden: In einem Zeitraum von drei Jahren wurden an einem Haus der Maximalversorgung 2.621 Patienten nach aortokoronarer Bypassoperation in die Studie eingeschlossen und auf die Inzidenz von postoperativen Wundinfektionen, Revisionsoperationen und Aufenthaltslänge untersucht. Die Ergebnisse wurden retrospektiv mit den KISS-Daten verglichen. Ergebnisse: 4,5% des beobachteten Kollektivs wiesen eine Wundinfektion auf. Die Aufenthaltslänge wurde bei den Patienten mit Infektion signifikant überschritten. Wurde ein Patient ohne Wundinfektion durchschnittlich 14,5 Tage behandelt, steigerte sich dies bei den Patienten mit Wundinfektion auf durchschnittlich 42,2 Behandlungstage (p < 0,001). Schlussfolgerung: Innerhalb des dreijährigen Beobachtungszeitraumes kam es zu einem Rückgang der Infektionsrate von 5,99% auf 3,86%, der zwar statistisch nicht signifikant war (p = 0,11), aber von klinischer Relevanz ist. Ein Rückgang der Revisionsoperationen und Verweildauerverkürzungen waren dadurch die Folge. Eine Verringerung der Inzidenz sollte allerdings nicht nur zuletzt aus wirtschaftlichen Gründen erfolgen, sondern auch um den Patienten Leid, Schmerzen sowie erneutes Narkoserisiko zu ersparen.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7157
http://dx.doi.org/10.25673/515
Open access: Open access publication
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