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dc.contributor.refereeWestphal, Sabine-
dc.contributor.refereeMitzner, Steffen-
dc.contributor.authorErnst, Martin Dietmar-
dc.date.accessioned2024-03-26T11:25:40Z-
dc.date.available2024-03-26T11:25:40Z-
dc.date.issued2022-
dc.identifier.urihttps://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/117466-
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.25673/115512-
dc.description.abstractEin wesentlicher Anteil von stationär behandelten Patienten* entwickelt eine akute Nierenschädigung (AKI), welche mit erhöhter Morbidität und Letalität im Vergleich zu Patienten ohne AKI einhergeht. Ein Vorteil bei der Detektion und Versorgung dieser Patienten könnte durch ein EDV-gestütztes Frühwarnsystem, ggf. in Verbindung mit fachspezifischer Mitbehandlung, gegenüber der üblichen Versorgung erreicht werden. In einer zweiteiligen Studie wurden die Auswirkungen eines AKI-Frühwarnsystems, basierend auf dem Serumkreatinin-Anstieg, auf die Versorgung von Patienten mit AKI an einem Universitätsklinikum evaluiert. Entsprechende Effekte wurden im ersten Teil der Studie vor und nach Implementierung einer krankenhausweiten, passiv operierenden AKI-Laboranzeige bei insgesamt 1.267 Patienten untersucht (Vorher- Nachher-Studie). Auf dieser Grundlage wurde auf nicht-nephrologischen Normalstationen eine randomisierte Pilotstudie mit Interventions- und Kontrollgruppe geplant und durchgeführt. In der Interventionsgruppe (n = 26) wurde das AKI- Frühwarnsystem mit einem umgehenden nephrologischen Konsil sowie mit der Ausgabe eines AKI-Patientenausweises verknüpft. In der Kontrollgruppe (n = 26) bestand die Möglichkeit einer üblichen Anforderung eines nephrologischen Konsils. Ziele waren die Erhebung und Analyse von Daten zur Machbarkeit der beschriebenen Intervention und zu Effektschätzern des klinischen Verlaufs. In der Vorher-Nachher-Studie waren Patienten verschiedenster Fachbereiche von einer AKI betroffen. Die Inzidenz und Dauer der AKI sowie die Verteilung der AKI- Stadien vor und nach Einführung der passiv operierenden AKI-Laboranzeige ergaben keine signifikanten Unterschiede. Die Durchführung eines umgehenden nephrologischen Konsils erscheint machbar und führte in der Interventionsgruppe häufiger zur Identifizierung AKI-auslösender Faktoren, Vermeidung AKI-assoziierter Akutkomplikationen und Umsetzung ärztlicher Maßnahmen hinsichtlich der AKI im Vergleich zur Kontrollgruppe.ger
dc.language.isoger-
dc.publisherOtto-von-Guericke-Universität Magdeburg-
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/-
dc.subjectNierenversagenger
dc.subject.ddc616.614-
dc.titleEffekte von Interventionsmöglichkeiten bei stationär behandelten Patienten mit akuter Nierenschädigung : ein Pilotprojektger
dcterms.dateAccepted2024-
dc.typePhDThesis-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:ma9:1-1981185920-1174664-
local.versionTypeacceptedVersion-
local.publisher.universityOrInstitutionOtto-von-Guericke-Universität Magdeburg-
local.openaccesstrue-
local.accessrights.dnbfree-
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