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dc.contributor.authorKegler, Haraldger
dc.date.accessioned2026-01-23T05:30:13Z-
dc.date.available2026-01-23T05:30:13Z-
dc.date.issued2026-
dc.identifier.issn2701-9063-
dc.identifier.otherBd. 13 (2026): Kreative Co-Transformation – Beispiel gelungener, partnerschaftlicher Kooperation zum Regionalumbau bei der deutschen Vereinigung ab 1989/90: Industrielles Gartenreich (Mitteldeutschland) und IBA Emscher Park (Ruhrgebiet)-
dc.identifier.urihttps://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/123872-
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.25673/121923-
dc.description.abstractIndustrielles Gartenreich und Internationale Bauausstellung IBA Emscher Park in Mitteldeutschland und im Ruhrgebiet können als Modell einer kreativen innerdeutschen Kooperationskultur zur Transformation altindustrieller Stadt-Regionen seit 1989/90 angesehen werden. Es handelt sich um ein Ausnahmebeispiel, das gegen den Mainstream der Neoliberalisierung einen sozial-ökologischen und kulturell bestimmten Umbau alter Industrie- und Kulturregionen konzeptionell und mit realen Projekten ab 1990 erfolgreich betrieben hat. Das Besondere dabei ist, dass diese beiden strategischen Regionalprojekte in einem gleichberechtigten, kooperativen Prozess zwischen „West“ und „Ost“ agierten, engen Austausch in beide Richtungen pflegten, sich dabei auf gemeinsame Wurzeln stützten („1975“) und vergleichbaren Zielen verpflichtet waren. Beide Groß-Projekte waren Teil übergreifender, auch internationaler Umbauarrangements der Industriegesellschaft. Das Industrielle Gartenreich avancierte zum weltweit einzigen Korrespondenzvorhaben der Weltausstellung EXPO 2000. Dieser Prozess fand ebenfalls in engem Austausch mit den Partnern im Ruhrgebiet statt. Dieses Beispiel zeigt, dass kreative („deutschdeutsche“) Zusammenarbeit für übergreifende Gemeinwohlinteressen gelingen kann. Diese wiegt umso schwerer, als es in Zukunft für die anstehende „3. Transformation“, die dem Klimawandel, der weltweiten ökonomischen Verschiebungen oder demografisch-sozialen Wandlungen verpflichtet sein wird, dass eine solche als unabdingbare Voraussetzung dienen dürfte – auch als eine Anregung für die internationale Ebene. Die gewonnen Erfahrungen aus dem Prozess der „1. Transformation“ seit 1990 und denen der laufenden „2. Transformation“ („Kohleausstieg“), müssen verarbeitet werden, um die weit größeren, kommenden Herausforderungen zu bewältigen. Insofern sind die hier an einem Beispiel geschilderten Erfahrungen auch eine Anregung für die Diskussion zum „Zukunftszentrum“, das in Halle (Saale) im Entstehen begriffen ist.ger
dc.language.isoeng-
dc.publisherMLU Human Geography Working Paper Serieseng
dc.relation.ispartofMLU Human Geography Working Paper Serieseng
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-nd/4.0/-
dc.subject.ddc000-
dc.titleKreative Co-Transformation – Beispiel gelungener, partnerschaftlicher Kooperation zum Regionalumbau bei der deutschen Vereinigung ab 1989/90: Industrielles Gartenreich (Mitteldeutschland) und IBA Emscher Park (Ruhrgebiet)ger
dc.typeArticle-
local.bibliographicCitation.journaltitleMLU Human Geography Working Paper Serieseng
local.bibliographicCitation.volume13-
local.openaccesstrue-
dc.description.noteIn der MLU Human Geography Working Paper Series werden in unregelmäßigen Abständen aktuelle humangeographische Forschungsergebnisse des Instituts für Geowissenschaften & Geographie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht.ger
local.bibliographicCitation.urihttps://public.bibliothek.uni-halle.de/mluhumangeowps/article/view/3286/version/3236-
local.accessrights.dnbfree-
dc.identifier.externalojs486-
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