Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/122009
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dc.contributor.refereeQuent, Matthias-
dc.contributor.refereeNothelle, Claudia-
dc.contributor.authorRausch, Patrizia-
dc.date.accessioned2026-02-04T14:42:57Z-
dc.date.available2026-02-04T14:42:57Z-
dc.date.issued2025-11-21-
dc.date.submitted2026-01-26-
dc.identifier.urihttps://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/123958-
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.25673/122009-
dc.description.abstractDiese Arbeit untersucht, wie dominante mediale Geschlechterbilder die subjektive Rollenwahrnehmung von Frauen* beeinflussen und welche Folgen dies für ihre gesellschaftliche Teilhabe im Rahmen struktureller Ungleichheiten hat. Qualitative Interviews mit Frauen* in Übergangsphasen (z.B Berufseinstieg , Mutterschaft, Neuorientierung) liefern Einblicke, in welchen medialen Kontexten stereotype Darstellungen besonders stark wahrgenommen werden, wie Diskrepanzen zur Lebensrealität erlebt und welche Bewältigungsstrategien entwickelt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass mediale Zuschreibungen oft mit realen Barrieren kollidieren, z.B. durch Care-Pflichten, Gender-Pay-Gap oder Ehegattensplitting, und dass Frauen* zwischen Anpassung, Rückzug und aktiver Gegenperspektive schwanken. Theoretisch verknüpft die Arbeit Bourdieus Konzept symbolischer Gewalt mit Butlers Idee der Performität und ergänzt sie durch Frasers Überlegungen zu Anerkennung und Umverteilung. Auf dieser Basis leitet sie vier Ebenen von Interventionsstrategien ab: politisch-rechtlich (z.B. Erweiterung des AGG, Umsetzung der Instanbul-Konvention, Abschaffung des Ehegattensplitting), organisatorisch (z.B. Diversitätsstandards in Medien), zivilgesellschaftlich (Stärkung von Meldestellen) und bildungsbezogenen (geschlechterreflektierende Medienarbeit, Prebunking). Die Arbeit betont, dass mehr Diversität in medialen Rollenbildern nicht nur Frauen* zugutekommt, sondern auch Männern* ermöglicht, traditionelle und normative Zuschreibungen zu hinterfragen und Sorgearbeit als selbstverständlich zu übernehmen. Vor dem Hintergrund zunehmender antifeministischer Angriffe und demokratischer Spannung wird eine intersektionale Allianz empfohlen, um Medien, Bildung und Soziale Arbeit stärker miteinander zu vernetzen.-
dc.format.extent1 Online-Ressource (PDF-Datei, 123 Seiten)-
dc.language.isoger-
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/-
dc.subjectMediale Geschlechterbilder-
dc.subjectSymbolische Gewalt-
dc.subjectPerformativität-
dc.subjectAntifeminismus-
dc.subjectCare Arbeit-
dc.subjectGender Pay Gap-
dc.subjectDemokratie-
dc.subject.ddcDDC::3** Sozialwissenschaften::30* Sozialwissenschaften, Soziologie::305 Soziale Gruppen-
dc.titleMediale Repräsentation von Frauen* als Instrument sozialer Reproduktion : eine soziologische Untersuchung zur Wahrnehmung von Geschlechterrollen-
dcterms.dateAccepted2025-
dcterms.typeHochschulschrift-
dc.typeBachelor Thesis-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:551-1981185920-1239587-
local.versionTypepublishedVersion-
local.publisher.universityOrInstitutionHochschule Magdeburg-Stendal-
local.openaccesstrue-
dc.identifier.ppn1951155491-
dc.description.noteLiteraturverzeichnis: Seite 69-76-
cbs.publication.displayformMagdeburg, 2025-
local.publication.countryXA-DE-ST-
cbs.sru.importDate2026-02-04T14:38:10Z-
local.accessrights.dnbfree-
Appears in Collections:Fachbereich Soziale Arbeit, Gesundheit und Medien

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