Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/94069
Title: Transkutane Vagusnervstimulation (tVNS) und die Dynamik visueller bistabiler Wahrnehmung
Author(s): Beller, Lisa Maria
Referee(s): Schmitt, Friedhelm
Müller, Notger
Granting Institution: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
Issue Date: 2022
Type: Doctoral thesis
Exam Date: 2022
Language: German
Publisher: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
URN: urn:nbn:de:gbv:ma9:1-1981185920-960256
Subjects: Visuelle Wahrnehmung
Vagus
Aminobuttersäure gamma-
Abstract: Das Phänomen der bistabilen Wahrnehmung beschreibt das Erkennen zweier verschiedener Interpretationsmöglichkeiten beim Betrachten desselben Bildes. Die Fähigkeit zu ebenjener Wahrnehmung wird durch vielfältige Mechanismen im Neurotransmitterhaushalt des primär visuellen Kortex und übergeordneter visueller Zentren bestimmt. Die transkutane Vagusnervstimulation (tVNS) hat, neben zahlreichen weiteren Wirkungsweisen, Einfluss auf die Höhe der GABA-Konzentration. Das primäre Ziel dieser prospektiven Studie im Cross-over-Design war, unsere Hypothese, tVNS verbessere über eine Erhöhung der GABA-Konzentration die Stabilität der bistabilen Wahrnehmung, zu evaluieren. An 35 gesunden Probanden testeten wir jeweils vor und nach tVNS bzw. einer Placebo-Stimulation zwei Perzepte zur bistabilen Wahrnehmung. Darüber hinaus analysierten wir den Einfluss auf die Fähigkeit zur Winkeldiskrimination und untersuchten die VSEPs, eine Möglichkeit die tVNS im EEG sichtbar zu machen, an den jeweiligen Testpersonen. In unserer Studie konnten wir keinen Zusammenhang zwischen der tVNS und der Stabilität der wahrgenommenen Bilder feststellen. Auch bei unseren Tests zur Winkeldiskrimination und der Messung der VSEPs konnten wir keine Parallelen zur tVNS herstellen. Wir konnten lediglich zeigen, dass die Stabilität der unterschiedlichen Perzepte bei den verschiedenen Probanden insgesamt miteinander korrelierten. Das gibt Hinweise auf die komplexen zugrundeliegenden Mechanismen der bistabilen Wahrnehmung und zeigt die bestehenden großen interindividuellen Unterschiede.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/96025
http://dx.doi.org/10.25673/94069
Open Access: Open access publication
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