Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/119338
Title: Herausforderungen der ambulanten chirurgischen Versorgung
Author(s): Klose, JohannesLook up in the Integrated Authority File of the German National Library
Rudroff, Claudia LieselotteLook up in the Integrated Authority File of the German National Library
Fischer, LarsLook up in the Integrated Authority File of the German National Library
Gomes dos Santos Ferreira Rebelo, Artur LuisLook up in the Integrated Authority File of the German National Library
Kleeff, Jörg H.Look up in the Integrated Authority File of the German National Library
Wilke, Ralf MichaelLook up in the Integrated Authority File of the German National Library
Issue Date: 2025
Type: Article
Language: German
Abstract: Der Anteil ambulanter und teilstationärer Operationen nimmt innerhalb der chirurgischen Leistungserbringung weiter zu. Zuletzt wurde der Katalog ambulant durchführbarer Operationen aktualisiert und eine sektorenübergreifende Vergütung eingeführt. Die Voraussetzungen in den chirurgischen Kliniken für eine vermehrte ambulante Leistungserbringung sind jedoch sehr heterogen. Ziel dieser Arbeit ist, den aktuellen Stand und die Herausforderungen der ambulanten Versorgung in der Allgemein- und Viszeralchirurgie in Deutschland zu eruieren. Es wurde ein Fragebogen erstellt, in dem in 26 Fragen der Istzustand der ambulanten chirurgischen Versorgungsstruktur und die Möglichkeit der chirurgischen Ausbildung unter ambulanten Bedingungen abgefragt wurde. Dieser Fragebogen wurde digital über die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie sowie den Konvent der leitenden Krankenhauschirurginnen und -chirurgen versandt und die ausgefüllten Fragebögen ausgewertet. Teilgenommen haben 204 Chefärzte. In über 54,4 % leiten diese Grund- und Regelversorger, gefolgt von Schwerpunkt- und Maximalversorgern. In 95,5 % der Kliniken existieren ambulante Strukturen mit einem hohen Anteil medizinischer Versorgungszentren. Der Anteil der ambulanten Leistungserbringung soll ausgebaut werden, trotz noch nicht flächendeckend vorhandener Strukturen. Auch wenn kein dezidiertes Ausbildungskurrikulum vorhanden ist, werden ambulante Operationen auch von Assistenzärzten durchgeführt. Die aktuelle ambulante Versorgungslage wird von 70 % der Teilnehmenden als schlecht eingeschätzt; eine Verbesserung durch Einführung einer neuen sektorenübergreifenden Vergütung wird nicht erwartet. Innerhalb der Kliniklandschaft unterscheiden sich die Strukturen zur ambulanten chirurgischen Versorgung deutlich. Zwei Drittel der Teilnehmenden sehen ihre Klinik trotz der vorhandenen Infrastruktur nicht gut auf die Zunahme der ambulanten Leistungserbringung vorbereitet und bewerten die damit verbundene Vergütung als unzureichend.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/121296
http://dx.doi.org/10.25673/119338
Open Access: Open access publication
License: (CC BY 4.0) Creative Commons Attribution 4.0(CC BY 4.0) Creative Commons Attribution 4.0
Journal Title: Die Chirurgie
Publisher: Springer Medizin Verlag GmbH
Publisher Place: [Berlin]
Volume: 96
Issue: 7
Original Publication: 10.1007/s00104-025-02263-6
Page Start: 574
Page End: 582
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