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http://dx.doi.org/10.25673/122281| Titel: | Chirurgische Therapie des fortgeschrittenen Pleuraempyems : Ressourcenbedarf in Abhängigkeit von der Erkrankungsschwere |
| Autor(en): | Siems, Neele Emma Pauline |
| Gutachter: | Kampe, Sandra Ried, Michael |
| Körperschaft: | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg |
| Erscheinungsdatum: | 2025 |
| Art: | Dissertation |
| Datum der Verteidigung: | 2026 |
| Sprache: | Deutsch |
| Herausgeber: | Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg |
| URN: | urn:nbn:de:gbv:ma9:1-1981185920-1242275 |
| Schlagwörter: | Pleuraempyem Thoraxchirurgie |
| Zusammenfassung: | Pleuraempyeme sind schwerwiegende thorakale Infektionen, die im fortgeschrittenen Erkrankungsstadium eine thoraxchirurgische Intervention erfordern. Eine exakte Stadienzuordnung ist oft erst intraoperativ möglich, wobei mit zunehmender Erkrankungsschwere der Ressourcenverbrauch zur Versorgung der Patient*innen steigt. In einer retrospektiven monozentrischen Kohortenanalyse an einem Zentrum der Maximalversorgung wurden 189 Patient*innen (62 ± 15 Jahre, 72 % männlich) untersucht, die zwischen 2017 und 2022 wegen eines Pleuraempyems operiert wurden. Je nach operativem Zugangsweg erfolgte eine Einteilung in Videoassistierte Thorakoskopie (VATS, 50 %), primäre Thorakotomie (THKT, 34 %) und Konversion nach VATS-Versuch (KONV, 16 %). Über die Hälfte der Patient*innen entwickelte ein Pleuraempyem bei relevanten Vorerkrankungen (VATS 59 %, THKT 72 %, KONV 93 %; p=0.002). Die Operationszeit war bei THKT (152 ± 82 Minuten) und KONV (127 ± 49 Minuten) länger als bei VATS (74 ± 42 Minuten; p<0.001); intraoperative Blutverluste (p<0.001) und Transfusionsbedarf (p=0.002) waren höher. Mehr als die Hälfte wurde postoperativ auf die Intensivstation aufgenommen (VATS 57%, KONV 67%, THKT 87%; p<0.001). Die mittlere Krankenhausaufenthaltsdauer betrug 18 ± 17 Tage. Postoperative Komplikationen traten in 41 % der Fälle auf, am häufigsten nach Thorakotomie (VATS 24 %, THKT 56 %, KONV 60 %; p<0.001). Die Krankenhausmortalität betrug 10,6 %. Mit fortschreitender Erkrankung steigt der Behandlungsaufwand erheblich. Angesichts der geplanten Zentralisierung thoraxchirurgischer Versorgungsstrukturen muss die rasche und flächendeckende Versorgung von Pleuraempyem- Patient*innen sichergestellt bleiben. |
| URI: | https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/124227 http://dx.doi.org/10.25673/122281 |
| Open-Access: | Open-Access-Publikation |
| Nutzungslizenz: | (CC BY-SA 4.0) Creative Commons Namensnennung - Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International |
| Enthalten in den Sammlungen: | Medizinische Fakultät |
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