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Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/292
Title: Eine makroökonomische Analyse der deutschen Wiedervereinigung - ein quantifizierter stochastischer dynamischer Gleichgewichtsansatz
Author(s): Geske, Joachim
Advisor(s): Galler, Heinz P., Prof. Dr.
Klein, Martin, Prof. Dr.
Granting Institution: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Issue Date: 2008
Extent: Online-Ressource (209 S. = 1,66 mb)
Type: Hochschulschrift
Exam Date: 11.02.2008
Language: German
Publisher: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3:4-248
Subjects: Gleichgewicht
Makroökonomie
Wiedervereinigung
Online-Publikation
Hochschulschrift
Abstract: In der Arbeit wird die deutsche Wiedervereinigung geschlossen und empirisch verifiziert makroökonomisch interpretiert. Der erste datenanalytische Teil befasst sich mit der Identifikation der Größe von Transfers und Faktorpreissubventionen. Die Schätzung einer Stochastic Frontier Produktionsfunktion erlaubt eine Einschätzung in welchem quantitativen Verhältnis in Ostdeutschland Produktivität, Kapitalstock und Arbeitseinsatz zu einender stehen und wie sie sich entwickelt haben. Darauf aufbauend wird ein dynamisches Gleichgewichtsmodell formuliert mit dessen Hilfe ein integriertes Bild davon gezeichnet wird, wie niedrige Produktivität, Kapitalstock, Ost West Transfers und Migrationen den Vereinigungsprozess beeinflusst haben. Dadurch lassen sich auch die Kosten des Vereinigungsprozesses abschätzen. Mittels einer stochastischen Erweiterung des Modells werden im dritten Abschnitt Szenarios der Produktivitäts- und Transferentwicklung im Osten diskutiert. Die Modellierung der Migrationen durch ein dynamisches Gleichgewichtskalkül erlaubt es Optionswerte des Wartens zu berücksichtigen. Im abschließenden vierten Abschnitt wird eine Erklärung der Stagnation des Konvergenzprozesses im Rahmen eines endogenen Wachstumsmodells basierend auf den initialen Faktoraustattungsverhältnissen in Ostdeutschland vorgeschlagen. Demnach lag zu Begin der Wiedervereinigung im Osten ein relatives Realkapitaldefizit vor. Dies verursachte eine relative Zinserhöhung, die zu einer Spezialisierung der Ostökonomie auf Realkapitalinvestitionen führte. Der in dieser Phase vernachlässigte Humankapitalstock war für das niedrige Produktivitätswachstum verantwortlich. Die Arbeit ist ein Beitrag zum integrierten Verständnis der ökonomischen Prozesse, was eine Grundvoraussetzung für eine zielgerichtete Wirtschaftpolitik ist.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/6910
http://dx.doi.org/10.25673/292
Open access: Open access publication
Appears in Collections:Makroökonomie und verwandte Themen

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