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Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/360
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dc.contributor.advisorRudolph, Rainer, Prof. Dr.
dc.contributor.advisorOesterhelt, Dieter, Prof. Dr.
dc.contributor.advisorGlaubitz, Clemens, Prof. Dr.
dc.contributor.authorSchröder-Tittmann, Kathrin
dc.date.accessioned2018-09-24T08:25:37Z-
dc.date.available2018-09-24T08:25:37Z-
dc.date.issued2009
dc.identifier.urihttps://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/6986-
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.25673/360-
dc.description.abstractDer humane Glucagon-like Peptide-1 Rezeptor (GLP-1R) gehört zur Sekretinklasse der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren. Die Bindung diverser Liganden führt zur Aktivierung des Rezeptors mit anschließender Signalkaskade, welche wiederum die Ausschüttung von Insulin aus β-pankreatischen Zellen verursacht. Dieser Prozess ist an die Aufnahme von Glukose gekoppelt und auch in Patienten mit Diabetes mellitus Typ-2 erhalten. Durch die Erforschung der insulinotropen Eigenschaften von GLP-1 und Analoga wurden neue Therapieansätze für diese Stoffwechselkrankheit möglich. Für eine biophysikalische Charakterisierung des Rezeptors in vitro, wurde dieser zunächst in E.coli in Form von inclusion bodies exprimiert. Nach Reinigung des Proteins erfolgte dessen Rückfaltung unter Austausch des denaturienden Detergenz SDS gegen Brij 78 mit Hilfe des artificial chaperon systems. Anhand von Fern-UV CD-Spekten konnte gezeigt werden, dass der Brij78 solubilisierte Rezeptor eine charakteristische alpha-helikale Struktur ausbildet. Der Nachweis zur Fähigkeit der Ligandenbindung des renaturierten Rezeptors erfolgte mittels Fluoreszenz-Quenching und Biacore-Experimenten. Hierbei konnten apparente Dissoziationskonstanten von ca. 100 nM ermittelt werden. Um den Beweis zu erbringen, dass die gemessenen Effekte nicht ausschließlich auf die Funktion der N-terminale Domäne des Rezeptors (nGLP-1R), sondern auch auf zusätzliche Kontakte der Liganden mit den Transmembranhelixes und Loop-Regionen zurückzuführen sind, wurde die N-terminale Domäne separat untersucht. Dabei wurden Reinigung und Rückfaltung analog zum Gesamtrezeptor durchgeführt. Die anschließenden Untersuchungen ergaben, dass nGLP-1R Exendin-4 mit geringerer Affinität bindet als der Gesamtrezeptor. Mit der vorgelegten Arbeit konnte gezeigt werden, dass die rekombinante Expression, Reinigung und Renaturierung des humanen GLP-1-Rezeptors zu funktionellem Protein führt.
dc.description.statementofresponsibilityvon Kathrin Schröder-Tittmann
dc.format.extentOnline-Ressource (134 Bl. = 6,73 mb)
dc.language.isoger
dc.publisherUniversitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
dc.subjectOnline-Publikation
dc.subjectHochschulschrift
dc.subject.ddc572.8
dc.titleRekombinante Herstellung, Renaturierung und biophysikalische Charakterisierung des humanen Glucagon-like Peptide-1 Rezeptors
dcterms.dateAccepted20.11.2009
dcterms.typeHochschulschrift
dc.typeDoctoral Thesis
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:4-4428
local.publisher.universityOrInstitutionMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
local.subject.keywordsGlucagon-like Peptide-1 Rezeptor; G-Protein; Diabetes mellitus Typ-2; insulinotropen; GLP-1; inclusion bodies; Rückfaltung; Brij 78; artificial chaperon system
local.subject.keywordsglucagon-like peptide-1 receptor; type II diabetes mellitus; refolding; Brij78; artificial chaperone system; artificial chaperone system; exendin-4; nGLP-1Reng
local.openaccesstrue-
Appears in Collections:Biochemie

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