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dc.contributor.refereeSchwarz, Elisabeth, PD Dr.-
dc.contributor.refereeBalbach, Jochen, Prof. Dr.-
dc.contributor.refereeSchmid, Franz X., Prof. Dr.-
dc.contributor.authorSackewitz, Mirko-
dc.date.accessioned2018-09-24T08:28:23Z-
dc.date.available2018-09-24T08:28:23Z-
dc.date.issued2009-
dc.identifier.urihttps://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7106-
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.25673/468-
dc.description.abstractKrankheiten, die durch Fehlfaltungen von Proteinen gekennzeichnet sind oder dadurch hervorgerufen werden, werden als Protein-Missfaltungskrankheiten bezeichnet. Zu diesen Proteinmissfaltungs-Krankheiten werden auch Erkrankungen wie die Alzheimersche- und Parkinsonsche Krankheit oder die Spongioformen Encephalopathien gezählt. Die Krankheit OPMD (Oculopharyngeale Muskeldystrophie) hat ihren Ursprung in einer Expansion einer N-terminalen Poly-Alanin-Sequenz im Protein PABPN1 (Nukleäres Poly(A)-bindendes Protein 1). Frühere Untersuchungen haben gezeigt, dass derartige Expansionen zur Missfaltung von PABPN1 in vivo führen und die „nativ ungefaltete“ N-terminale Domäne in vitro amyloide Fibrillen bildet. Um den Einfluss eines stabil gefalteten Proteins auf die poly-alanin-induzierte Fibrillenbildung zu untersuchen, wurden in der vorliegenden Arbeit Fusionsproteine hergestellt und biophysikalisch charakterisiert. Einerseits wurden Fusionen aus N-terminaler Domäne von PABPN1 und dem Kälteschockprotein B aus B. subtilis (CspB) und andererseits Fusionen aus Poly-Alaninen und CspB analysiert. Alle rekombinant hergestellten, löslichen Fusionen enthielten CspB in nativer Konformation. Die drei Fusionen aus N-terminaler Domäne und CspB, N-(+7)Ala-CspB mit 17 Alaninen (krankheitsassoziiert), N-WT-CspB mit 10 Alaninen (Wildtyp) und N-ΔAla-CspB ohne Poly-Alanin-Segment (Deletionsvariante), zeigten eine von der Poly-Alanin-Sequenz abhängige Fibrillenbildung. Obwohl die Fibrillenbildung eine Konformationsänderung mit einem Übergang vom löslichen zu einem unlöslichen Zustand darstellt, konnte in den Fibrillen von N-(+7)Ala-CspB natives CspB nachgewiesen werden. Für die „direkten Fusionen“ aus Poly-Alaninen und CspB wurde lediglich für die Variante 10Ala-CspB, nicht jedoch für die Variante 17Ala-CspB, eindeutig eine Fibrillenbildung gezeigt. Die Fibrillenbildung wurde begleitet von der Bildung amorpher Strukturen. Die Fibrillen von 10Ala-CspB enthielten kein natives CspB. Dies ist vermutlich auf den fehlenden Spacer zwischen Poly-Alaninen und CspB zurückzuführen. Die für die Fibrillenstrukturen verantwortlichen Aminosäuresequenzen wurden mittels proteolytischem Verdau, HPLC und Massenspektrometrie bestimmt.-
dc.description.statementofresponsibilityvon Mirko Sackewitz-
dc.format.extentOnline-Ressource (IV, 119 Bl.)-
dc.language.isoger-
dc.publisherUniversitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt-
dc.subjectOnline-Publikation-
dc.subjectHochschulschrift-
dc.subject.ddc571.94633-
dc.subject.ddc570-
dc.titleUntersuchungen zur Fibrillenbildung unter Berücksichtigung einer benachbarten gefalteten Domäne-
dcterms.dateAccepted23.04.2009-
dcterms.typeHochschulschrift-
dc.typeDoctoral Thesis-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:4-571-
local.publisher.universityOrInstitutionMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg-
local.subject.keywordsOPMD; PABPN1; CspB; Poly-Alanin-Sequenz; Fusion; amyloid, Fibrillen; Proteinfaltung; Proteinmissfaltung; nativ-
local.subject.keywordsOPMD; PABPN1; CspB; polyalanines, fusion; amyloid; fibrils; protein folding; protein misfolding; native.eng
local.openaccesstrue-
dc.identifier.ppn604466161-
local.accessrights.dnbfree-
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