Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/599
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dc.contributor.refereeOsten, B., Prof. Dr.-
dc.contributor.refereeKrumme, B., Prof. Dr.-
dc.contributor.authorStadler, Martin Andreas-
dc.date.accessioned2018-09-24T10:38:06Z-
dc.date.available2018-09-24T10:38:06Z-
dc.date.issued2009-
dc.identifier.urihttps://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7428-
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.25673/599-
dc.description.abstractHintergrund: In der klinischen Medizin ist die Einschätzung des Hydratationszustandes von Patienten von großer Bedeutung. Es ist jedoch von Interesse, auch das im Gewebe gespeicherte Wasser zu erfassen oder Flüssigkeitsverschiebungen zwischen den Kompartimenten des menschlichen Körpers zu registrieren. Ziel: Das Ziel der vorliegenden Arbeit war es zu überprüfen, ob es mittels Mikrowellenanregung und anschließender Thermographie der angeregten Körperareale möglich ist, Unterschiede im Wassergehalt menschlichen Gewebes erfassen zu können. Material und Methoden: In Modellexperimenten wurde die Erwärmbarkeit unterschiedlich konzentrierter HES-Lösungen verglichen. Ziel war die Optimierung der Untersuchungsparameter Strahlungsleistung und Anregungsdauer. Anschließend wurden zwei verschiedene Kollektive von Dialysepatienten vor und nach dialysebedingtem Flüssigkeitsverlust untersucht. Ergebnisse: Mit zunehmender Konzentrierung der Stärkelösung sinkt die Erwärmbarkeit ab. Durch Auflage einer dünnen Kunststofffolie beobachtet man einen Isolierungseffekt. Für das erste Kollektiv aus 7 Patienten eines Dialysezentrums (Zentrum 1) resultierte bei einer Strahlungsleistung von 25 W und einer Anregungsdauer von 1,5 min keine signifikante Veränderung. Beim zweiten Patientenkollektiv (Zentrum 2) zeigte sich an 10 Dialysepatienten bei einer Strahlungsleistung von 15 W und einer Anregungsdauer von 25 und 35 sec eine signifikant reduzierte Erwärmbarkeit angeregter Körperregionen nach dialysebedingtem Flüssigkeitsverlust. Schlußfolgerung: Die Ergebnisse der 2. Messreihe (Zentrum 2) lassen sich so interpretieren, dass nach Flüssigkeitsentzug das Gewebevolumen im Anregungsbereich weniger Wasser enthält und somit einen geringeren Temperatursprung durch die Mikrowelleneinwirkung erfährt. Die vorgestellte Technik ist für den Bereich der Dialysetherapie und der Intensivmedizin potentiell von großem Interesse, da man Effekte von Medikamenten und apparativer Ultrafiltration zeitnah am Patienten nachweisen könnte.-
dc.description.statementofresponsibilityvon Martin Andreas Stadler-
dc.format.extentOnline-Ressource (80 Bl. = 1,64 mb)-
dc.language.isoger-
dc.publisherUniversitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt-
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subjectOnline-Publikation-
dc.subjectHochschulschrift-
dc.subject.ddc617.46-
dc.subject.ddc612-
dc.titleBeurteilung des Hydratationszustandes an Dialysepatienten durch Mikrowellenanregung und Thermographie-
dcterms.dateAccepted2009-02-09-
dcterms.typeHochschulschrift-
dc.typePhDThesis-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:4-1037-
local.publisher.universityOrInstitutionMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg-
local.subject.keywordsMikrowellenanregung; Thermographie; Hydratationszustand; Kompartiment-
local.subject.keywordsmicrowave stimulation; thermography; hydration state; compartment.eng
local.openaccesstrue-
dc.identifier.ppn607233893-
local.accessrights.dnbfree-
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