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dc.contributor.refereeSeliger, Prof. Dr.-
dc.contributor.refereeSalama, Prof. Dr.-
dc.contributor.authorAltermann, Wolfgang Walter-
dc.date.accessioned2018-09-24T10:38:23Z-
dc.date.available2018-09-24T10:38:23Z-
dc.date.issued2008-
dc.identifier.urihttps://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7448-
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.25673/1176-
dc.description.abstractIn der vorliegenden Untersuchung wurde erstmalig eine Methode zum Nachweis von Spender-spezifischen anti-HLA Antikörpern (DSA), die einen Einfluss auf das Überleben von Corneatransplantaten zeigen, für den Gebrauch in der Routinediagnostik vorgestellt. Auf Grund nicht zur Verfügung stehender vitaler Lymphozyten erfolgt unmittelbar vor der Cornea-Transplantation (TX) regulär kein Kreuztest zum Ausschluss von DSA. Obwohl die Cornea ein „immunprivilegiertes Organ“ darstellt, wurden in zurückliegenden Studien bei 10-18% der erst- und bei ca. 60% der mehrfach transplantierten Empfänger Abstoßungsreaktionen immunologischen Ursprunges beobachtet. Der kommerziell vertriebene ELISA Testkit „Antibody Monitoring System” wurde so modifiziert, dass aus dem äußeren Ring des Corneatransplantates als Spendermaterial herausgelöste HLA-Moleküle eingesetzt wurden. Bei 42% der Patienten eines Gesamtkollektivs von Corneaempfängern (n = 45) konnten DSA gegen HLA Klasse I und/oder Klasse II Merkmale des Spenders nachgewiesen werden. Von diesen DSA-positiven Patienten zeigten etwa 80% (hyper-) akute immunologische Abstoßungsphänomene, die teilweise mit einem Transplantatverlust endeten, der sich zwischen den ersten Tagen und den ersten zwei Monaten nach der Transplantation manifestierte. Derartige Rejektionsphänomene waren dagegen lediglich in etwa 20% der Rezipienten aus der Patientengruppe zu beobachten, in denen keine DSA nachweisbar waren. Der Beobachtungszeitraum umfasste insgesamt zehn Monate. Die Studie legt nahe, dass der Nachweis und die diagnostische Bewertung gegen HLA-Merkmale der Spender gerichteter Antikörper in potentiellen Corneatransplantat-Empfängern einen nicht unerheb-lichen Einfluss auf das Überleben des Transplantates ausübt. Dies gilt insbesondere für sogenannte Risikoempfänger, für die postuliert werden muss, dass sich bei ihnen ein durch (hyper-) akute Rejektionsepisoden bedingter Transplantatverlust durch den Ausschluss von DSA minimieren lässt.-
dc.description.statementofresponsibilityvon Wolfgang Walter Altermann-
dc.format.extentOnline-Ressource (82 Bl. = 2,37 mb)-
dc.language.isoeng-
dc.publisherUniversitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt-
dc.subjectOnline-Publikation-
dc.subjectHochschulschrift-
dc.subject.ddc617.7-
dc.subject.ddc612-
dc.titleEstablishment of an ELISA-based crossmatch procedure for the detection of donor-specific anti-HLA antibodies in patients with corneal grafts-
dcterms.dateAccepted24.09.2008-
dcterms.typeHochschulschrift-
dc.typeDoctoral Thesis-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:4-1147-
local.publisher.universityOrInstitutionMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg-
local.subject.keywordsanti-HLA Antikörper; ELISA; Cornea; „Immunprivileg”; Kreuztest; Spender-spezifische Antikörper; Transplantatabstoßung; Transplantation-
local.subject.keywordsanti-HLA antibodies; cornea; crossmatch; donor-specific antibodies; ELISA; graft rejection; immune privilege; transplantationeng
local.openaccesstrue-
dc.identifier.ppn60821132X-
local.accessrights.dnbfree-
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