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Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/2649
Title: Quantitative Erfassung des Hilfebedarfs von Menschen mit Behinderung
Granting Institution: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Extent: Online-Ressource, Text + Image (kB) (208 S.)
Type: Hochschulschrift
Language: ger
Publisher: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3-000011500
Keywords: Elektronische Publikation
Hochschulschrift
Online-Publikation
Behinderung, geistige Behinderung, ICF, Empowerment, Normalisierung, Hilfebedarf Hilfebedarfserfassung, Fragebogen, Pre-Test, Gütekriterien
Zsfassung in engl. Sprache
Disability, Intellectual Disability, ICF, Empowerment, Normalisierung, need of support, Questionnaire, Pre-Test, Design standards
Abstract: Die Arbeit setzt sich mit Fragen der quantitativen Erfassung des Hilfebedarfs von Menschen mit Behinderung auseinander. Ausgangspunkt sind dabei die gesetzlichen Neureglungen im SGB XII, die einen verstärkten Einsatz quantitativer Fragebögen in der pädagogischen und administrativen Praxis nötig machen. Die Arbeit bezieht sich beispielhaft auf die Situation im Bundesland Sachsen-Anhalt. In der Schrift wird sowohl theoretisch die Möglichkeit einer Hilfebedarferfassung mit standardisierten Instrumenten diskutiert als auch die im Land Sachsen-Anhalt bzw. in Deutschland angewandten praktisch angewandten Fragebögen kritisch untersucht und ein neues Instrument entwickelt und überprüft. Im ersten Teil steht eine Klärung der Grundbegriffs "Behinderung" im Mittelpunkt. Dabei werden verschiedene Begriffsfassungen vorgestellt und diskutiert und schließlich das Modell der WHO (ICF) als Arbeitsgrundlage favorisiert. Im Anschluss werden drei Behinderungen (geistige, seelische, körperliche Behinderung) in Ihren Erscheinungsformen dargestellt und verschiedene Theoriemodelle erörtert. Nach diesem deskriptiven Teil werden mit dem Normalisierungsprinzip und dem Empowerment-Ansatz zwei pädagogische Ansätze diskutiert, die normative Vorstellungen entwickeln und zu begründen versuchen. Im zweiten Teil der Arbeit werden grundsätzliche Fragen der Hilfebedarfserfassung behandelt und methodische Probleme der erörtert. Ausgehend von der These, dass die Hilfebedarfserfassung für die beiden großen Lebensbereiche Arbeit und Wohnen/Freizeit getrennt erfolgen muss, werden die Spezifika dieser Lebensbereiche (Milieus) für Menschen mit Behinderung vorgestellt. Dabei wird auf aktuelle Literatur zurückgegriffen und auf Aussagen von qualitativen Interviews, die in verschiedenen Einrichtungen durchgeführt wurden. Der dritte Teil wendet sich explizit empirisch-methodischen Fragestellungen zu. Aus den Vorüberlegungen werden Items und Batterien entwickelt und für beide Milieus je einen Fragebogen zur Erfassung des Hilfebedarfs konstruiert. Diese Fragebögen wurden in einem Pre-Test (n=129 bzw. n=95) auf ihre Güte hinsichtlich der Gütekriterien (Objektivität, Reliabilität und Validität) der quantitativ- empirischen Sozialforschung geprüft. Diese Kriterien werden dabei ausführlich diskutiert besonders hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit in sonderpädagogischen Forschungsfeldern. Die Ergebnisse der Arbeit werden im vierten Teil zusammengefasst und die Möglichkeiten und Grenzen der Anwendbarkeit im praktischen Feld erörtert. Im Anhang werden die verwendete Interviewleitfäden und Fragebögen, statistische Häufigkeitsauszählungen und die konstruierten Fragbögen dargestellt.
This doctorate discusses how to capture special needs of people with disabilities. The starting point is the new regulation of the social legislation in Germany (SGB XII), that conclude in an increased need for quantitative instruments (e.g. questionnaires) in social and administrative practice. This work gives examples to describe the situation in the federal state Sachsen-Anhalt. The work is crucial because it demonstrates the possibilities how to capture special needs of support with a standardised instrument. However it also criticises the quality of the questionnaires already in use in Saxony-Anhalt and other places in Germany. The work is divided in four parts. At first the basic term of "disability" is discussed from different points of view. In the end I prefer the latest model of "disability" provided by the WHO (ICF 2001 - International Classification of Functioning, Disability and Health). Subsequent three groups of people with disabilities are characterised (mental, psychological and physical disabilities) and described in their form of appearance. The second part focuses on basic questions of the need of support, mainly to survey the actual need of support for people with disabilities. Based on the idea that need of support differs in the two main areas of live - work and leisure - the specific circumstances of each area are compiled. The third part demonstrates the empirical and methodical background of the study. The questionnaire includes items based on the theoretical background explored above. The fourth and final part integrates the results and discusses potentials and limits of their implementation.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/9434
http://dx.doi.org/10.25673/2649
Appears in Collections:Hochschulschriften bis zum 31.03.2009

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