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Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/2707
Title: Aufmerksamkeit und Belastung von Notärzten während des Dienstes
Author(s): König, Eva
Granting Institution: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Issue Date: 2007
Extent: Online-Ressource, Text + Image (kB)
Type: Hochschulschrift
Language: German
Publisher: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3-000012094
Subjects: Elektronische Publikation
Hochschulschrift
Online-Publikation
Zsfassung in engl. Sprache
Abstract: Die vorliegende Arbeit untersucht die Leistungsveränderungen von Notärzten im Verlaufe eines Bereitschaftsdienstes mit einem Aufmerksamkeits-Belastungs-Test. Unter den zahlreichen Studien, die zeigen, dass Ärzte durch viele Dienste und den damit verbundenen Schlafmangel unsicherer werden und mehr Fehler machen, fehlen Studien, die sich mit der besonderen Situation von Notärzten beschäftigen. Zur Erfassung der momentanen Konzentrationsleistung wurde ein Durchstreichtest mit 3 Zielbuchstaben verwendet. Der Test wurde dreimal (Dienstbeginn, -mitte und -ende) durchgeführt. Zu Beginn eines jeden Testes schätzten die Ärzte ihre momentane Konzentrationsfähigkeit auf einer Skala entsprechend den deutschen Schulnoten selbst ein. Insgesamt nahmen 32 Notärzte der Universitätsklinik der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg teil, wobei nur von 27 Ärzten jeweils 3 Tests vorliegen. Die Testleistungen zum Dienstbeginn um 15 Uhr lagen verglichen mit einer Eichstichprobe zusammenfassend auf dem 54. Prozentrang. Je nach Auswertungsparameter nahmen die Leistungen im d2 Aufmerksamkeits-Belastungs-Test nach Brickenkamp vom ersten zum letzten Testzeitpunkt bei 23 bis 24 Ärzten insgesamt zu und bei 3 bis 4 Ärzten insgesamt ab. 23 der 27 Ärzte (72%) schätzten subjektiv ihre eigene Konzentrationsfähigkeit als schlechter werdend und 4 Ärzte (28 %) als besser werdend ein. Eine Abhängigkeit der Testleistungen von Dienstbelastung, Alter oder Erfahrung des Arztes konnte nicht nachgewiesen werden. Diese Zunahme der Testleistung kann auf verschiedene die Testleistung beeinflussende Faktoren unter anderem einen Lerneffekt zurückgeführt werden. Auf Grund des verglichen mit der Literatur eher geringen Lerneffektes und der deutlichen Abnahme der Kompetenzerwartung der Ärzte bietet sich hier ein Anhaltspunkt für weitere Studien.
The effects of sleep deprivation on physicians’ capability have often been described but studies concerning the special claims of emergency doctors have not been performed before in Germany. Part of this work was a field study investigating the effects of being on call on the performance of 32 german emergency physicians from the "Martin-Luther-University Halle-Wittenberg" in a three letter cancellation test. This test was executed three times during the duty (at the beginning, in the middle and at the end). At the beginning of each test every physician assessed his current concentration on a scale from 1 to 6 (1 - very well, 6 - insufficient). 27 physicians took part in all three tests. The performances at 3 pm were compared to the results of a norming sample above average. During the duty improvement in all analysed parameters of the concentration test was observed within 24 physicians of 27 participants. in contrast to this the self-evaluation of most physicians decreased while being on duty. 23 physicians assessed that they were postcall less concentrated than precall. A correlation between test performances and the amount of work during the duty could not be proved in this study. Performances in short letter cancellation tests are influenced by different factors, especially learning factors. Thus, to prove the self rating of the physicians more complex studies are necessary.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/9492
http://dx.doi.org/10.25673/2707
Open access: Open access publication
Appears in Collections:Hochschulschriften bis zum 31.03.2009

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