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http://dx.doi.org/10.25673/103794
Titel: | Klinisch-pharmakologische Visiten in der Alterstraumatologie : Möglichkeit der Prävention einer Nierenfunktionsverschlechterung und Definition prädisponierender Faktoren |
Autor(en): | Ghadir, Hassan![]() |
Gutachter: | Jehle, Peter M.![]() Sommerer, Claudia ![]() |
Körperschaft: | Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg |
Erscheinungsdatum: | 2023 |
Umfang: | 1 Online-Ressource (VII, 64 Seiten, Seite VIII) |
Typ: | Hochschulschrift![]() |
Art: | Dissertation |
Tag der Verteidigung: | 2023-03-13 |
Sprache: | Deutsch |
URN: | urn:nbn:de:gbv:3:4-1981185920-1057496 |
Zusammenfassung: | Hintergrund: Aufgrund der zunehmenden Multimorbidität und der komplexen Pharmakotherapie, meist einer vorbestehenden Polypharmazie, finden sich erhöhte Risiken für assoziierte Komplikationen, z. B. einer medikamentös induzierten Nierenfunktionsverschlechterung, insbesondere in den akuten Krankheitssituationen bei älteren und hochbetagten Patienten. Methoden: Zur Analyse der Effektivität eines individuellen Pharmakotherapie-Managements bezüglich der Reduktion von Nierenfunktionsschäden wurde eine Vergleichs-Kohorten- Analyse durchgeführt. Retrospektiv wurde die Patientengruppe über einen definierten Zeitabschnitt (2012 bis 2016) nach Einführung der Intervention mit einer analogen Fallzahl aus der Zeit vor Aufnahme der Intervention verglichen. Ergebnisse: Das Auftreten der Nierenfunktionsverschlechterung im zeitlichen Zusammenhang mit der Intervention war in der Interventionsgruppe deutlich niedriger. die absolute Risikoreduktion betrug 5,5 % und die relative Risikoreduktion lag bei 100 % im Vergleich zur Kontrollgruppe. Schlussfolgerung: Zusammenfassend zeigt die Studie, dass eine regelmäßige interprofessionelle klinisch- pharmakologische Visite hocheffektiv ist, um das Risiko einer möglichen Nierenfunktionsverschlechterung zu reduzieren und in den klinischen Alltag etabliert werden sollte. Background: Because of Multimorbidity and Polymedication among hospitalized elderly patients there are a high risk to develop diverse complication like a drug-induced renal disorders specially in the acute hospitalization. Methods: In a retrospective controlled clinical study of 403 hospitalized trauma patients ≥70 years we compared the Individual Pharmacotherapy Management (IPM) intervention group (IG) with a control group (CG) before IPM implementation (2012-2016) at the University Hospitals Halle (Saale). Results: A total of 403 patients underwent randomization. A primary outcome event occurred in 5,5 % in the control group and 2,5% in the intervention group with a relative risk reduction of 100%. The risk to develop a kidney injury was in the IG lower. Conclusions: IPM is associated with effective prevention of acute kidney injury among elderly patients. It should be integrated in every hospital. |
URI: | https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/105749 http://dx.doi.org/10.25673/103794 |
Open-Access: | ![]() |
Nutzungslizenz: | ![]() |
Enthalten in den Sammlungen: | Interne-Einreichungen |
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Dissertation_MLU_2023_GhadirHassan.pdf | 1.43 MB | Adobe PDF | ![]() Öffnen/Anzeigen |