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http://dx.doi.org/10.25673/110676
Titel: | Personen mit Migrationshintergrund in der NAKO Gesundheitsstudie : soziodemografische Merkmale und Vergleiche mit der autochthonen deutschen Bevölkerung |
Autor(en): | Wiessner, Christian![]() Keil, Thomas Krist, Lilian Zeeb, Hajo ![]() Ahrens, Wolfgang ![]() Dragano, Nico Schmidt, Börge Berger, Klaus Castell, Stefanie Fricke, Julia Führer, Amand-Gabriel ![]() Gastell, Sylvia Greiser, Karin Halina ![]() Guo, Feng ![]() Jaeschke, Lina Jochem, Carmen Jöckel, Karl-Heinz ![]() Kaaks, Rudolf ![]() Koch, Lena ![]() Krause, Gérard Kuss, Oliver Legath, Nicole Leitzmann, Michael Lieb, Wolfgang Meinke-Franze, Claudia Meisinger, Christa Mikolajczyk, Rafael ![]() Obi, Nadia Pischon, Tobias Schipf, Sabine Schmoor, Claudia Schramm, Sara Schulze, Matthias B Sowarka, Nicole Waniek, Sabina Wigmann, Claudia Willich, Stefan N. ![]() Becher, Heiko ![]() |
Erscheinungsdatum: | 2020 |
Art: | Artikel |
Sprache: | Deutsch |
Zusammenfassung: | Hintergrund: Personen mit Migrationshintergrund (PmM) unterscheiden sich als Bevölkerungsgruppe hinsichtlich Morbidität, Mortalität und Inanspruchnahme des Gesundheitssystems meist von der autochthonen Bevölkerung, sie nehmen jedoch seltener an Gesundheitsstudien teil. Die Gruppe der PmM ist sehr heterogen, was in Studien bisher kaum berücksichtigt wird. Ziel der Arbeit: Es werden soziodemografische Charakteristika der PmM in der NAKO Gesundheitsstudie (Alter, Geschlecht, Zeit seit Migration, Bildung) dargestellt. Zudem wird exemplarisch untersucht, ob der Migrationshintergrund mit der Nutzung des Angebots zur Früherkennung von Darmkrebs (Hämoccult-Test) zusammenhängt. Methoden: Daten der ersten 101.816 Teilnehmenden der NAKO wurden deskriptiv und kartografisch ausgewertet. Die Zuweisung des Migrationshintergrunds erfolgte anhand der Definition des Statistischen Bundesamts und basiert auf Staatsangehörigkeit, Geburtsland, Einreisejahr und Geburtsland der Eltern. Ergebnisse: Der Anteil der PmM liegt bei 16,0 %. Die Verteilung über die 18 Studienzentren variiert zwischen 6 % (Neubrandenburg) und 33 % (Düsseldorf). Mit 153 Herkunftsländern sind in der NAKO die meisten Länder vertreten. Bei allen Variablen zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen den verschiedenen Herkunftsregionen. Am Hämoccult-Test nehmen türkeistämmige Personen (OR = 0,67) und Aussiedler aus der ehemaligen Sowjetunion (OR = 0,60) seltener teil. PmM, die in Deutschland geboren sind, unterscheiden sich diesbezüglich nicht von der autochthonen Bevölkerung (OR = 0,99). Diskussion: PmM in der NAKO sind eine sehr heterogene Gruppe. Jedoch lassen sich aufgrund der Stichprobengröße einzelne Untergruppen der PmM hinsichtlich ihrer Herkunftsregion separat untersuchen. |
URI: | https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/112631 http://dx.doi.org/10.25673/110676 |
Open-Access: | ![]() |
Nutzungslizenz: | ![]() |
Journal Titel: | Bundesgesundheitsblatt, Gesundheitsforschung, Gesundheitsschutz |
Verlag: | Springer |
Verlagsort: | Berlin |
Band: | 63 |
Heft: | 3 |
Originalveröffentlichung: | 10.1007/s00103-020-03097-9 |
Seitenanfang: | 279 |
Seitenende: | 289 |
Enthalten in den Sammlungen: | Open Access Publikationen der MLU |
Dateien zu dieser Ressource:
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