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http://dx.doi.org/10.25673/122735| Title: | Vorstellungen angehender (Sachunterrichts-)Lehrer*innen von Wildnis sowie von Schüler*innenvorstellungen von Wildnis – Relevanz und empirische Befunde |
| Author(s): | Simon, Jaqueline |
| Issue Date: | 2026 |
| Type: | Article |
| Language: | German |
| Publisher: | widerstreit sachunterricht |
| Abstract: | Untersuchungen individueller Verständnisse und Bedeutungen von Wildnis können dazu beitragen, Lern- und Bildungsprozesse zu initiieren, in denen Lernende befähigt werden, Wildnis und deren Entwicklung zu reflektieren und auch unter Bezug auf gesellschaftliche Deutungen und Entwicklungen sowie Spannungen zwischen Nutzungsinteressen, Schutz und Eigenwert von Natur bewerten zu können (z.B. Lindau, Mohs & Reinboth 2021, S. 27ff.). Dies ist v.a. für eine Auseinandersetzung mit Wildnis im Kontext von BNE sowie von Wildnisbildung im Allgemeinen (z.B. Langenhorst 2016, S. 37; Bittner et al. 2021, S. 53ff.; Langenhorst 2021, S. 105ff.; Lindau, Mohs & Reinboth 2021, S. 27ff.; Mohs et al. 2021) sowie im Speziellen im Sachunterricht (vgl. z.B. Lindau & Simon 2022) höchst relevant. Für den Sachunterricht ergeben sich für Wildnis(bildung) vielfältige Anknüpfungspunkte (siehe Simon 2022c, S. 12). Bildungstheoretisch lässt sich Wildnisbildung u.a. Klafkis Umweltfrage oder der Frage (intergenerationaler) sozialer Gerechtigkeit zuordnen (Klafki 2005, S. 4f.), die er im Rahmen einer grundlegenden Bildung u.a. als Möglichkeit beschreibt, ein Bewusstsein für „zentrale[…] Probleme[…] der Gegenwart und, soweit voraussehbar, der Zukunft“ (ebd., S. 4) zu schaffen. Hiermit sind konkret Fragen nach dem Erhalt bzw. der Zerstörung natürlicher Grundlagen für die menschliche Existenz und damit einhergehender Verantwortung sowie Fragen nach internationalen Ungleichheiten gemeint (ebd.). Für die Primarstufe und die Sachunterrichtsdidaktik werden die Bedeutung und die fachdidaktische Relevanz von Wildnis und Wildnisbildung jedoch erst in den letzten Jahren diskutiert (vgl. Gebauer 2020; Simon 2021a, 2021b; Simon 2022a, 2022b, 2022c; Lindau & Simon 2022; Lindau, Simon & Simon 2023; Simon, Simon & Lindau 2023). |
| Annotations: | „Wer wie wir heute in der fatalen Situation steht, infolge des bedingten Zweifel[s] bereits an der Möglichkeit der Wahrheit, die auch wieder geradezu die Voraussetzung unseres gewohnten verständigen/ verstandesgemäßen Gebrauchs der Wörter und Begriffe ist, nach Mitteln zu fahnden, um die Grenzen des Verstandes Überschreiten zu können, greift nach jedem Strohhalm. Und das Wort 'Widerstreit' schien mir für die Sachlage passend zu sein, da es genau in diesem Sinn als ein 'Kind' dieser Sprachnot verstanden werden kann.” (Ansgar Häußling in einem Brief an Gerold Scholz vom 1.2.2002) |
| URI: | https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/124680 http://dx.doi.org/10.25673/122735 |
| ISSN: | 1612-3034 |
| Open Access: | Open access publication |
| License: | (CC BY-SA 4.0) Creative Commons Attribution ShareAlike 4.0 |
| Journal Title: | widerstreit sachunterricht |
| Issue: | 31 |
| Original Publication: | https://public.bibliothek.uni-halle.de/sachunterricht/article/view/3343/version/3293 |
| Appears in Collections: | Open Journal System ULB |
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