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Titel: Prognostische Relevanz der Gewebesauerstoffsättigung unter Ruhebedingungen bei Patienten in der Frühphase eines Multiorgandysfunktionssyndroms - eine Teilauswertung der Studie: „Senkung einer erhöhten Herzfrequenz durch Ivabradin bei Patienten mit Multiorgandysfunktionssyndrom (MODIfY)“
Autor(en): Reisberg, Diana
Gutachter: Ebelt, Henning
Pfeifer, Rüdiger
Behringer, Wilhelm
Körperschaft: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Erscheinungsdatum: 2018
Umfang: 1 Online-Ressource (90 Seiten)
Typ: Hochschulschrift
Art: Dissertation
Tag der Verteidigung: 2018-04-09
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3:4-22157
Zusammenfassung: Die frühzeitige Erkennung einer verminderten Gewebesauerstoffsättigung (StO2) im Bereich der Mikrozirkulation könnte die Chance zum schnellstmöglichen Therapieeingriff bei Patienten in der Frühphase eines Multiorgandysfunktionssyndroms (MODS) bieten und die Prognose verbessern. Im Rahmen einer prospektiven, randomisierten Phase-II-Studie der internistischen Intensivstation des Universitätsklinikums Halle (Saale) wurde bei 60 MODS-Patienten über vier Tage die StO2 mittels Nahinfrarotspektroskopie aufgezeichnet. Probanden mit einer StO2-Baseline <75% wiesen im Vergleich zu ≥75% eine erhöhte 28-Tage- und 6-Monate-Letalität auf. Hinsichtlich der Notwendigkeit zur Beatmung und Nierenersatztherapie ergab sich keine prognostische Relevanz. Eine Korrelation von StO2 mit bekannten Hypoxieindikatoren (SpO2, SaO2, ScvO2, pH-Wert, Laktat) konnte bestätigt werden. Die rasche und nicht-invasive Erhebung der StO2 kann in der Akutdiagnostik und Risikostratifizierung von MODS-Patienten von Nutzen sein.
Early detection of reduced tissue oxygen saturation (StO2) in the area of microcirculation could be used for rapid therapeutic intervention and thus improve the prognosis of patients in the early stage of multiple organ dysfunction syndrome (MODS). A total of 60 patients were investigated in a prospective, randomized phase II study of the internal intensive care unit of the University Hospital Halle (Saale). StO2 was recorded over four days using near-infrared spectroscopy. An increased 28-day and 6‑month mortality was found for patients with StO2 <75% in contrast to patients with StO2 ≥75%. There was no prognostic relevance regarding the need for ventilation and renal replacement therapy. Correlations of StO2 with known hypoxia indicators (SpO2, SaO2, ScvO2, pH, lactate) were confirmed. The rapid and non-invasive assessment of StO2 could be useful in the acute diagnosis and risk stratification of MODS patients.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/8973
http://dx.doi.org/10.25673/2201
Open-Access: Open-Access-Publikation
Nutzungslizenz: In CopyrightIn Copyright
Enthalten in den Sammlungen:Medizin und Gesundheit

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