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Titel: Differenzierung hypomaner Symptomatik anhand einer neuen Selbstbeurteilungsskala
Autor(en): Katzmann, Judith Stefanie Jedida
Körperschaft: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Erscheinungsdatum: 2008
Umfang: Online-Ressource, Text + Image (kB)
Typ: Hochschulschrift
Art: Dissertation
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3-000014314
Schlagwörter: Hochschulschrift
Online-Publikation
Zsfassung in engl. Sprache
Zusammenfassung: Fragestellung: Die vorliegende Arbeit widmet sich der statistischen Auswertung einer neuen, noch nicht ausreichend validierten Selbstbeurteilungsskala (Hypomania self-rating scale, HSRS), um ihre Brauchbarkeit hinsichtlich der Erforschung hypomaner Episoden und deren Symptomatik prüfen zu können. Dabei lag der Schwerpunkt in der statistisch zuverlässigen Unterscheidung zwischen zwei Diagnosegruppen (unipolar - bipolar) anhand des Fragebogens. Darüber hinaus wurden bereits vorhandene Ergebnisse aus zwei Voruntersuchungen aus Schweden und Italien mit denen der vorliegenden Studie verglichen. Methode: Als Probanden konnten 132 Patienten, welche sich zum Befragungszeitpunkt in ambulanter psychiatrischer Behandlung befanden, aus der psychiatrischen Klinik der Universität Halle-Wittenberg und einer ambulanten Gemeinschaftspraxis gewonnen werden. Die Klassifizierung der Patienten in die zwei Gruppen wurde anhand der ambulanten und stationären Akten vorgenommen und unabhängig davon durch einen weiteren Rater verifiziert. Ergebnisse: Das Antwortverhalten der beiden Vergleichsgruppen unterschied sich in mehreren Fragestellungen der Selbstbeuteilungsskala signifikant voneinander. Auch die Beantwortung einer Subskala des Fragebogens mit 32 Fragebogenelementen (HCL-32) war diagnoseabhängig. Wie schon in zwei Voruntersuchungen ergab die Faktorenanalyse dieser Subskala eine Zweifaktorenvariante. Schlussfolgerung: Langfristiges Ziel in der Arbeit mit dem HSRS-Fragebogen ist dessen Verbesserung, Kürzung und Validierung. Die im Rahmen der vorliegenden Studie gewonnenen Daten haben jedoch gezeigt, dass der Fragebogen durchaus geeignet ist, in einigen Fragen statistisch zuverlässig, zwischen den zwei Diagnosegruppen zu unterscheiden. Im Vergleich zu anderen Selbstbeurteilungsskalen hat die HSRS den Vorteil, dass hypomane Episoden samt ihren Konsequenzen auch retrospektiv und somit längsschnittlich ermittelt werden. Die Ausführungen vorliegender Arbeit stellen jedoch noch keine systematische statistische Bearbeitung des Fragebogens dar. Seine Validierung sollte Gegenstand weiterer Studien sein.
Purpose: This study is dedicated to the statistical analysis of a new, not yet sufficiently validated self-assessment tool, the Hypomania self-rating scale (HSRS), with the objective of testing its usefulness for the research of hypomanic episodes and symptoms. The focus of the study is on the statistical reliability of the questionnaire in differentiating between two diagnostic groups: depressive and bipolar. The findings of this study are additionally compared with the results of existing preliminary investigations conducted in Sweden and Italy. Method: The sample consists of 132 out-patients, who at the time the survey was conducted were receiving ambulant treatment from the psychiatric clinic of the Martin-Luther University Halle-Wittenberg or from a private practise. Subjects were classified using patient records into the two diagnostic groups, and the classification was independently confirmed by an experienced clinician. Results: The responses of the two groups differed significantly in several questions of the self-rating scale. The answers to a 32-question subscale of the questionnaire (HCL-32) also showed a correlation to the established diagnoses. As in the two preliminary investigations, the factor-analysis of the subscale identified a two-factor variation. Conclusion: The long-term goal of working with the HSRS questionnaire is its improvement, shortening and validation. The data obtained in this study have shown that the questionnaire is statistically reliable in differentiating between the two diagnostic groups. In comparison to the other self-rating scales, the HSRS has the advantage that hypomanic episodes, along with their consequences, can also be investigated retrospectively and over time. The study at hand, however, does not represent a systematic, statistical treatment of the questionnaire; a complete validation of the HSRS is subject to further study.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/10534
http://dx.doi.org/10.25673/3749
Open-Access: Open-Access-Publikation
Enthalten in den Sammlungen:Hochschulschriften bis zum 31.03.2009

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