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Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/732
Title: Validierung etablierter und neuer Einflussfaktoren auf die Prognose der kompensierten und dekompensierten Leberzirrhose
Author(s): Rogowski, Sebastian Andreas
Advisor(s): Dollinger, M., PD Dr.
Hellebrand, Prof.
Gülberg, PD
Granting Institution: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Issue Date: 2012
Extent: Online-Ressource (III, 64 S. = 0,78 mb)
Type: Hochschulschrift
Exam Date: 09.07.2012
Language: German
Publisher: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3:4-8129
Subjects: Online-Publikation
Hochschulschrift
Abstract: Einleitung und Fragestellung: Eine retrospektive Analyse von 457 Patienten, die eine hämodynamische Diagnostik mittels Lebervenenverschlussdruckmessung erhielten. Ziel der Arbeit war die Validierung der prognostischen Einteilung der Patienten gemäß der Baveno-Konferenz und Klärung des Vorhersagewertes verschiedener Parameter inklusive der portalen Hypertension auf die Letalität. Methoden: Die Patienten wurden gemäß der Baveno-Konferenz 2005 in eine kompensierte und eine dekompensierte Gruppe unterteilt. Dekompensationszeichen waren Aszites und Ösophagusvarizenblutungen. Mittels uni-/multivariate Analysen der einzelnen Parameter wurden prognostischer Faktoren untersucht. Ergebnisse: Die Einteilung der Patienten laut der Baveno Konferenz konnte in der kompensierten Gruppe bestätigt werden. Der klinisch wichtigste Vorhersagefaktor war ein HVPG>10mmHg. Die Unterscheidung in Stadium 3 (Aszites) und 4 (Ösophagusvarizenblutung) wird nicht bestätigt. Patienten mit Varizenblutung ohne Aszites zeigten ein besseres Überleben als Patienten mit Aszites. Bei Patienten mit dekompensierter Leberzirrhose und Aszites war der MELD-Score der beste Vorhersagefaktor. Der Ausschluss der Patienten mit alkoholischer Hepatitis änderte das Überleben nicht. Schlussfolgerung: Die klinische Unterteilung in kompensierte und dekompensierte Leberzirrhose wird bestätigt. Aszites ist dabei der prognostisch wichtigste Faktor der Dekompensation.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7632
http://dx.doi.org/10.25673/732
Open access: Open access publication
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