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Titel: Quantifizierung qualitativer Menstruationstagebücher mittels gemischter linearer Modelle unter Berücksichtigung der Blutungsintensität und weiterer Parameter
Autor(en): Schumacher, Ulrike
Gutachter: Römer, Thomas, Prof. Dr.
Endrikat, Jan, PD Dr.
Körperschaft: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Erscheinungsdatum: 2011
Umfang: Online-Ressource (V, 83 Bl. = 2,50 mb)
Typ: Hochschulschrift
Art: Dissertation
Tag der Verteidigung: 30.11.2011
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3:4-8374
Schlagwörter: Online-Publikation
Hochschulschrift
Zusammenfassung: Vaginale Blutungen sind ein wichtiges Kriterium in Studien und gynäkologischer Praxis. Veränderungen können Erkrankungen anzeigen und die Lebensqualität verringern.Die Erfassung erfolgt meist mittels Tagebuch als Blutungsintensität (subjektive, keine Abschätzung der Blutmenge, Episoden kaum vergleichbar). Die tatsächliche Blutmenge misst die Alkalin-Hämatin-Methode (aufwändig, unangenehm). Die Blutungsintensitäten werden mit Hilfe der Alkalin-Hämatin-Messung modelliert. Ein Modell aus Blutungsintensität, Hämoglobin, Ferritin, Anzahl der Tage mit starker Blutung, Vorhandensein von Tagen mit normaler Blutung, mit leichter Blutung, mit Spotting erweist sich als günstig. Die Schätzer werden in einer separaten Studie validiert. Dabei spiegelt der geschätzte Blutverlust einen Therapieerfolg genauso gut wider wie der gemessene. Bei der Diagnose exzessiver Blutungen (> 80 ml Blutverlust) zeigen die Schätzwerte eine Sensitivität von 87 % und eine Spezifität von 70 %.
Uterine bleeding is of interest in clinical studies and during gynecological consultation. The standard for quantification of menstrual blood loss is the alkaline-hematin-method (expensive, inconvenient). Bleeding diaries, although widely used, provide only qualitative information on menstrual blood loss. A method for estimating menstrual blood loss volume in women suffering from prolonged or excessive menstrual bleeding is presented. Data from two studies were used. The statistical model includes entries from bleeding diaries, hematological parameters and age and produces results which correlate well with data derived by the alkaline-hematin-method. To validate the models, results were applied to data from a separate study with a similar patient population. Sensitivity and specificity for the diagnosis of excessive bleeding were 87 % and 70 %, respectively.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7649
http://dx.doi.org/10.25673/749
Open-Access: Open-Access-Publikation
Enthalten in den Sammlungen:Gynäkologie, Geburtsmedizin, Pädiatrie, Geriatrie

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