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Titel: Prognostische Wertigkeit echokardiographischer Parameter bei Patienten mit Vorhofflimmern nach koronarer Stentimplantation
Autor(en): Wendler, Kristin
Gutachter: Schlitt, A.
Hofmann, B.
Espinola-Klein, C.
Körperschaft: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Erscheinungsdatum: 2018
Umfang: 1 Online-Ressource (90 Seiten)
Typ: Hochschulschrift
Art: Dissertation
Tag der Verteidigung: 2018-03-05
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3:4-22125
Zusammenfassung: Patienten mit Vorhofflimmern und koronarer Herzerkrankung sind ein Kollektiv mit hohem Risiko für Komplikationen. Möglicherweise könnte man das Risiko dieser Patienten, unerwünschte Ereignisse zu erleiden, konkretisieren, indem man Messergebnisse der transthorakalen Echokardiographie heranzieht. Es wurden die echokardiographischen Daten von 244 Patienten mit VHF untersucht, welche sich zwischen 2007 und 2011 einer koronaren Stentimplantation unterzogen. Die Patienten wurden telefonisch nachverfolgt und die Ereignisse registriert. Als Ereignis war ein kumulativer Endpunkt aus Tod, Myokardinfarkt und Schlaganfall definiert. Anhand dieser erfolgte der Vergleich hinsichtlich Baselinedaten, Medikation und echokardiographischer Parameter. Die eingeschränkte linksventrikuläre Ejektionsfraktion und die Vergrößerung des linken Vorhofs zeigten sich nicht als unabhängige Risikofaktoren für den Endpunkteintritt. Die mittel- und hochgradige Aortenklappenstenose waren lediglich bei univariater Betrachtung mit erhöhtem Risiko assoziiert. Patienten mit erhöhtem BMI haben ein geringeres Risiko als Normalgewichtige eines der Ereignisse zu erleiden.
Patients with simultaneous atrial fibrillation and coronary artery disease are on high risk for complications. Possibly the risk of these patients for adverse events could be better defined by observating results of transthoracic echocardiography. Echocardiographic data of 244 patients with atrial fibrillation, who underwent percutaneous coronary stent implantation were analyzed. Events were registrated by follow-up phone call, defining the event as a combined endpoint of death, acute myocardial infarction and stroke. Based on these events, patients were compared with regard to baseline characteristics, medication an echokardiographic data. Restricted ejection fraction and left atrial enlargement could not be verified as independently risk factors for adverse events. Moderate and severe aortic stenosis were associated with higher risk only before adjusting for confounder. Patients with higher BMI are on lower risk for suffering from events than patients with normal weight.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/8970
http://dx.doi.org/10.25673/2198
Open-Access: Open-Access-Publikation
Nutzungslizenz: In CopyrightIn Copyright
Enthalten in den Sammlungen:Medizin und Gesundheit

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