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Titel: Ergebnisse der autologen peripheren Blutstammzelltransplantationen an der Universitätsklinik und Poliklinik für Innere Medizin IV, in den Jahren 1996 bis 2004
Autor(en): Harth, Jörg
Gutachter: Schmoll, H.-J.
Körperschaft: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Erscheinungsdatum: 2008
Umfang: Online-Ressource, Text + Image (kB)
Typ: Hochschulschrift
Art: Dissertation
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3-000014514
Schlagwörter: Hochschulschrift
Online-Publikation
Zsfassung in engl. Sprache
Zusammenfassung: Autologer Stammzellsupport ist obligat bei Anwendung einer Hochdosis-Chemotherapie zur Wiederherstellung der Hämatopoese. Dieser Stammzellsupport wurde in der vorliegenden Arbeit bei der Therapie von 157 Patienten, die sich im Zeitraum von 1996 bis 2004 am Universitätsklinikum Halle aufgrund einer malignen Erkrankung einer Therapie unterzogen, untersucht. Zielstellung war die retrospektive Auswertung der Mobilisation und apheretischen Gewinnung hämatopoetischer Stammzellen, Dauer der hämatopoetischen Rekonstitution nach erfolgter Hochdosis-Chemotherapie mit Retransfusion der autologen Stammzellen sowie der Transfusionsbedarf während dieser Therapiephasen. Unterschiede bei den verschiedenen Erkrankungen ergaben sich während der Mobilisierung der Stammzellen aus dem Knochenmark mittels Granulozyten-Kolonie stimulierendem Faktor (G-CSF) sowie in den Erträgen der zur Gewinnung der autologen Stammzellen erfolgten Hämapherese, wobei sich ein Vorteil für Patienten mit Multiplem Myelom, NHL oder Keimzell-Tumor abzeichnete, während Patienten mit AML und mit einem Schilddrüsen-Karzinom eine meist unzureichende Zellzahl erreichten. Für eine erfolgreiche Apherese wurde ein optimaler Ausgangswert von mindestens 2,5 x 104 CD 34-positiven Zellen im Milliliter Blut abgeleitet. Die Vitalität der gewonnenen Stammzellen zeigte keine Unterschiede, weder in Bezug auf die Erkrankung noch auf das Alter der Patienten. Unterschiedlich war der Zeitpunkt des Erreichens der hämatopoetischen Rekonstitution, der sich spät vor allem bei Patienten mit einem Multiplen Myelom oder NHL darstellte, sowie der Bedarf von therapiebegleitenden Transfusionen in Form von Erythrozyten- oder Thrombozytensubstitutionen, der sich am höchsten bei Patienten mit einer Leukämie ergab. Eine gezielte Auswahl von Patienten nach Diagnose, hämatopoetischer Potenz des Knochenmarks und des richtigen Zeitpunkts sowie eine gute Organisation und Kooperation beteiligter Einrichtungen stellen wichtige Grundpfeiler zur Qualitätssicherung dieser Therapieprotokolle dar.
The support of autologous stem cells is essential for regeneration of hematopoesis after application of high-dose chemotherapy. This support is analyzed in a retrospective study of the therapy of 157 patients who were treated because of a malign disease in University Hospital of Halle (Saale), Germany. The aim was to analyze the mobilisation and harvesting of the stem cells, duration of aplasia and need of transfusion. The results of mobilisation and harvesting were different between the kind of diseases with an advantage for the patients with multiple myeloma, non-hodgkin-lymphoma or germ cell malignom and worse in case of acute myelom leucaemia or thyroid cancer. To have a succesfull apheresis the minimum concentration of CD34-positive cells has to be more than 2.5 x 10E4 per millilitre peripheral blood. Vitality of storaged stem cells were not different neither between diseases nor in age of the patients. Differences were seen in time of hematopoetic reconstitution, late in patients who had multiple myeloma or NHL. Also different was the need of transfusions of red cell and platelet concentrates, increased in patients who had a leucaemia. Before beginning treatment with a high-dose chemotherapy protocol it is necessary to select the patients by diagnosis, hematopoetic potency of bone marrow and the right time to harvest stem cells. A good organisation and cooperation of institutions take part in treatment is also necessary to have a quality assurance of these therapy protocols.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/9129
http://dx.doi.org/10.25673/2344
Open-Access: Open-Access-Publikation
Nutzungslizenz: In CopyrightIn Copyright
Enthalten in den Sammlungen:Hochschulschriften bis zum 31.03.2009

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