Please use this identifier to cite or link to this item: http://dx.doi.org/10.25673/186
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dc.contributor.refereeLangner, Andreas, Prof. Dr.-
dc.contributor.refereeOesterreich, Steffi, Prof. Dr.-
dc.contributor.refereeKloft, Charlotte, Prof. Dr.-
dc.contributor.authorRichter, Alexandra-
dc.date.accessioned2018-09-24T08:22:00Z-
dc.date.available2018-09-24T08:22:00Z-
dc.date.issued2010-
dc.identifier.urihttps://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/6792-
dc.identifier.urihttp://dx.doi.org/10.25673/186-
dc.description.abstractDie Charakterisierung genetischer Variationen in Estrogenrezeptor-α-Koregulatoren kann zu einem besseren Verständnis führen, wie der genetische Hintergrund einer Person die Entstehung von estrogenabhängigen Krankheiten und deren Behandlungschancen beeinflusst. Dies kann zu individuellen Behandlungsmöglichkeiten für Patienten und dadurch zur Verbesserung von Therapien und der Diagnostik in der Zukunft führen. Wir identifizierten einen Einzelnukleotidpolymorphismus im Steroidrezeptor-Koaktivator 1 (SRC-1), der die Aminosäuresequenz von Prolin zu Serin an Position 1272 ändert (SRC-1 P1272S). Dieser Einzelnukleotidpolymorphismus verringert das Koaktivierungspotenzial von SRC-1 und resultiert in verringerter Estrogenrezeptoraktivität, vermutlich durch eine geringere Proteinhalbwertzeit. In vitro und in vivo Daten zeigen eine verminderte Wirkung von endogenem und exogenem Estrogen im Knochen wenn dieser Einzelnukleotidpolymorphismus vorliegt. Klinische Daten zeigten eine verringerte Tamoxifenwirkung bezüglich des Prozesses des Knochenwiederaufbaus. Zusammenfassend zeigen diese Daten, dass Frauen, die diesen Einzelnukleotidpolymorphismus im Genom tragen, einem erhöhten Osteoporoserisiko unterliegen könnten. Ein Screening für SRC-1 P1272S könnte den Therapieerfolg von Tamoxifen zur Verhinderung von Osteoporose beeinflussen. Falls dieser Einzelnukleotidpolymorphismus vorliegen sollte, würde das bedeuten, dass die betroffenen Patienten zusätzliche Therapien benötigen, um den estrogenabhängigen Knochenabbau zu verhindern. Dies ist ein wichtiger Schritt, um individuelle Therapien für die estrogenabhängige Osteoporose zu etablieren.-
dc.description.statementofresponsibilityvon Alexandra Richter-
dc.format.extentOnline-Ressource (113 S. = 2,61 mb)-
dc.language.isoeng-
dc.publisherUniversitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt-
dc.rights.urihttp://rightsstatements.org/vocab/InC/1.0/-
dc.subjectÖstrogene-
dc.subjectGenetische Variabilität-
dc.subjectTherapie-
dc.subjectOnline-Publikation-
dc.subjectHochschulschrift-
dc.subject.ddc615-
dc.titleA single nucleotide polymorphism in the steroid receptor coactivator 1 and its implications for estrogen dependent diseases-
dcterms.dateAccepted19.05.2010-
dcterms.typeHochschulschrift-
dc.typePhDThesis-
dc.identifier.urnurn:nbn:de:gbv:3:4-3081-
local.publisher.universityOrInstitutionMartin-Luther-Universität Halle-Wittenberg-
local.subject.keywordsEstrogenrezeptor; SRC-1; Einzelnukleotidpolymorphismus; Brustkrebs; Osteoporose-
local.subject.keywordsestrogen receptor; SRC-1;; single nucleotide polymorphism; breast cancer; osteoporosiseng
local.openaccesstrue-
dc.identifier.ppn630006393-
local.accessrights.dnbfree-
Appears in Collections:Pharmakologie, Therapeutik