Bitte benutzen Sie diese Kennung, um auf die Ressource zu verweisen: http://dx.doi.org/10.25673/1059
Titel: Schlammablagerungen in urbanen Vorflutern - Ursachen, Schwermetallbelastung und Remobilisierbarkeit untersucht an Vorflutern der Saaleaue bei Halle
Autor(en): Winde, Frank
Gutachter: Frühauf, Manfred, Prof. Dr.
Marcinek, Joachim, Prof. Dr.
Schmidt, Karl-Heinz, Prof. Dr.
Körperschaft: Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
Erscheinungsdatum: 1996
Umfang: Online-Ressource (163 Bl. = 75,79 mb)
Typ: Hochschulschrift
Art: Dissertation
Tag der Verteidigung: 1996-05-21
Sprache: Deutsch
Herausgeber: Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt
URN: urn:nbn:de:gbv:3:4-11584
Schlagwörter: Online-Publikation
Hochschulschrift
Zusammenfassung: Die Arbeit untersucht die Herkunft von starkmächtigen Faulschlammablagerungen in Nebenarmen der Saale die aufgrund hoher Quecksilbergehalte durch mehrere Gutachten als Folge von Abwassereinleitungen der chemischen Industrie oberhalb von Halle klassifiziert wurden. Ausgehend von der Fragestellung, ob es durch das ‚Jahrhunderthochwasser’ der Saale im April 1994 zur natürlichen Ausräumung der Schlämme gekommen ist, weist der Autor nach: a) daß dies nicht der Fall gewesen ist und auch nicht in Zukunft sein wird, b) daß die Schlämme nicht durch die Abwässer der stromaufwärtsliegenden chemischen Industrie entstanden sind, sondern durch niederschlagsbedingte Abwassereinleitungen aus dem überalterten Kanalisationsnetz. Dies wird u.a. mit Hilfe von detaillierten Kartierungen der Schlammmächtigkeit und ihrer Lagebeziehungen, standortspezifischen Modellen zur Massenbilianzierung der Schlämme unter Berücksichtigung der Eigenschaften der städtischen Einzugsgebiete, sowie geochemischem Fingerprinting mittels Schwermetallen und in-vitro Videobeobachtungen des Sedimentationsverhaltens abwasserbürtiger Schwebstoffe nachgewiesen.
The study investigates the origin of thick deposits of sludge accumulated in urban branches of the river Saale. Owing to high levels of mercury contained in the sludge previous studies identified upstream waste water discharges from the chemical industry as cause of the problem. Starting from the initial question whether the extreme flood of April 1994 naturally removed the sludge from the stream channel the author proves that a) this was not the case and will not happen in future; b) that the sludge was not caused by waste water from the upstream chemical industry but by rain-triggered combined stormwater-sewage discharges from an aged and overstretched municipal drainage system. This is based, among others, on detailed mapping of sludge thickness and associated analysis of spatial relations, site specific models for calculating mass balances of the deposits taking properties of the urban catchment areas into account, as well as geochemical fingerprinting using heavy metals and in-vitro video observations of the sedimentation dynamics of suspended solids in waste water.
URI: https://opendata.uni-halle.de//handle/1981185920/7958
http://dx.doi.org/10.25673/1059
Open-Access: Open-Access-Publikation
Nutzungslizenz: In CopyrightIn Copyright
Enthalten in den Sammlungen:Geowissenschaften

Dateien zu dieser Ressource:
Datei Beschreibung GrößeFormat 
Winde_1996_Schlammablagerung_in_urbanen_Vorflutern2.pdf77.61 MBAdobe PDFMiniaturbild
Öffnen/Anzeigen